
Dermbach, 18.12.2011 01:30 Uhr
Der Dermbacher Heimatforscher Martin Stinner hat in den letzten beiden Jahren eine Fleißarbeit ohne Beispiel auf sich genommen. Da er sich schon seit langem mit Fachwerkhäusern beschäftigt hat, lag es nahe, seine Forschungen auch in einem Buch festzuhalten. Dies ist nun geschehen und herausgekommen ist das Buch "Alte Dermbacher Häuser und deren Bewohner".
Als Grundlage hierfür dienten ihm vor allem die Gebäudesteuerrollen für die Gemeinde Dermbach ab 1832. Alle Häuser bis zum Baujahr 1914 sind im Buch bildlich dargestellt. Die restlichen Häuser bis zum Baujahr 1961 sind tabellarisch aufgeführt. Das Buch beinhaltet auf 150 Seiten Baujahr, Erbauer, Besitzer und Bewohner der Häuser sowie deren Herkunft und verwandtschaftlichen Beziehungen untereinander. Zusätzlich ist Martin Stinner auch auf die Herleitung der Hausnamen eingegangen.
Das Buch richtet sich an alle diejenigen, die auch die Historie des Ortes Dermbach und hier speziell der alten Häuser und deren Bewohner interessiert. Das Buch ist sozusagen ein heimatgeschichtliches Nachschlagewerk, das auch für weitere Forschungen in der eigenen Familiengeschichte anregt. Martin Stinner: "Mich hat schon immer interessiert, wie alt die verschiedenen Häuser Dermbachs eigentlich sind. Dazu habe ich Kataster und Gebäudesteuerrollen ausgewertet. Bei den Gebäuden, die vor 1832 gebaut wurden, war ich auf Schätzungen nach Stil und Fachwerk und auf die in vielen Balken eingebrannten oder eingelassenen Jahreszahlen angewiesen." Dabei kam dann die erstaunliche Tatsache ans Licht, dass die ältesten Häuser des Ortes an die 450 Jahre alt sind. Zur immer wieder zu hörenden Behauptung, alle Häuser seien im 30-jährigen Krieg zerstört worden, gibt es keine schriftlichen Belege.
Erschienen ist das Buch in solidem Hartcover im Cardamina Verlag und kann entweder telefonisch unter Tel.: 0700/28273835 oder unter der Internetadresse www.cardamina.de zum Preis von 20 Euro bestellt werden.
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