
Große Fotoausstellung über August Sander
Herdorf, 02.12.2007 00:00 Uhr (rw
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Werke eines weltberühmten Künstlers
Herdorf. (rw)
Ein verfrühtes aber sicher hochwillkommenes Weihnachtsgeschenk legen Kreissparkasse Altenkirchen, Kreisverwaltung und die Fotografische Sammlung, SK-Stiftung Köln der Bevölkerung der Heimatregion auf den Gabentisch. Ab dem 12. Dezember liegt das Buch "August Sander - Menschen und Landschaften zwischen Sieg und Westerwald" bei den Geschäftsstellen der Kreissparkasse zum Preis von 15 Euro zum Verkauf aus. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für eine große Fotoausstellung von 120 Bildern des weltberühmten Herdorfer Fotografen August Sander, die vom 15. Februar bis zum 4. Mai 2008 in der Kreisverwaltung Altenkirchen zu sehen sein wird. Intention zum Buch mit 50 ausgewählten Fotografien und zur Ausstellung ist das 150-jährige Jubiläum der Kreissparkasse, das fast mit dem 130. Geburtstag des Fotokünstlers zusammen gefallen wäre. Landrat Michael Lieber, Herdorfs Bürgermeister Uwe Erner, Dr. Andreas Reingen, Vorstandsvorsitzender der KSK Altenkirchen und Gabriele Conrath- Scholl, Leiterin der SK-Stiftung Köln, stellten nun das Buch vor und erläuterten ihre Sicht auf den Fotografen und Menschen August Sander. Landrat Michael Lieber: "August Sander, Ehrenbürger von Herdorf, ist sicher eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Kreises. Buch und Ausstellung beleuchten das Leben und die Lebensumstände vieler Menschen im Kreisgebiet des vergangenen Jahrhunderts. Die Bedeutung August Sanders wird darin deutlich, dass er den Menschen als Individuum, stellvertretend für seinen Beruf oder Stand, ablichtete." Und das Ohne "Zucker", wie er zu sagen pflegte und ohne "Schnick-Schnack".
Heimat nie aus den Augen verloren
So sind Fotografien entstanden, die viele Generationen weiterer Fotokünstler geprägt haben. Der Landrat bedankte sich bei der Kreissparkasse und der SK-Stiftung, für die Bereitschaft, sich mit viel Idealismus und Hingabe an die Sache für Buch und Ausstellung eingesetzt zu haben. Bürgermeister Uwe Erner sah besonders den Menschen Sander hinter seinen Bildern, ein Mensch, Bergmann von Beruf, der unbeirrt und ohne sich verbiegen zu lassen, seiner inneren Berufung gefolgt und dabei zu Weltruhm gelangt sei.
Dabei habe er seine Heimatgemeinde nie aus den Augen verloren und der Stadt eine beträchtliche Anzahl seiner Bilder vermacht, die sie wie einen Augapfel hütet.
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