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Künftig raucht es im Museumsgarten

Freudenberg, 06.04.2008 01:15 Uhr (SK)

"Mir hat es auf ihrem Standmotorentreffen so gut gefallen, dass ich mich entschlossen habe, dem Technikmuseum Freudenberg meine alte Dampflok mit Wagen zu schenken", verabschiedete sich Dr. Erich von Gumpert aus Deuz bei Netphen vom Vorsitzenden der Freunde historischer Fahrzeuge, Rainer Scholz, im August 2007.

Legendär waren von Gumpert's internationale Dampffestivals in den 80er und Anfang der 90er Jahre auf dem Werksgelände der Firma Walzen-Irle. Gefahren wurde auf einem Gleis 127 Millimeter Spurweite.

Schon bald reifte bei den Verantwortlichen des Technikmuseums die Idee, auf dem Außengelände eine Gleisanlage zu bauen. Als dann auch noch 1500 Meter Schienen von der Firma günstig erworben werden konnten, stand fest: "Wir bauen eine Bahn." Doch zunächst müssen die Gleise auf Schwellen verschweißt und recht komplizierte Weichen gebaut werden, denn zusätzlich zu der Fünf-Zoll-Spurweite sollen auch Fahrzeuge mit 190 Millimeter-Gleisen fahren.

Es wird also ein drittes Gleis geben. Wertvolle Hilfestellung bei diesem Vorhaben fanden die Museumsbetreiber bei Volker Schmitz, von der Arbeitsgruppe Eisenbahn in Kreuztal, die in Littfeld ebenfalls an einer Gartenbahn arbeitet. Zunächst müssen die Schienen gebogen und Schwellen aus U-Eisen geschnitten werden. Dann wird alles zu Gleisen verschweißt. Der Bau der Weichen ist schon ein kleines Kunststück, bei dem viel Können erforderlich ist. Und schließlich soll ja auch die Lok wieder unter Dampf gesetzt werden. Unter dem Dach des Vereins wurde unter Regie von Loos eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich schwerpunktmäßig mit der Gartenbahn beschäftigt.

Wer Interesse hat, beim Bau zu helfen, kann sich nach 18 Uhr bei Ralf Loos, Tel.: 02734 / 14 45, melden oder sollte sonntags zwischen 11 und 12 Uhr im Technikmuseum an der Olper Straße vorbeischauen, wo die Dampflok und die Wagen stehen.


 

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