
16.03.2009 12:15 Uhr
Da war ich neulich in einem Krankenhaus um meinen alten Vermieter zu besuchen, der eine durch einen Schlaganfall bedingte Hirnoperation gluecklicherweise erfolgrecih hinter sich gebracht hatte.
Er war ganz gluecklich mich und meine Frau zu sehen.
Nebenan lag eine ziemlich kranker Polizist im Alter von 48 Jahren, der seid 9 Monaten wegen andauernder Blutungen im Kopf permanent kuenstlich ernaehrt und teilweise beatmet werden musste. Genaueres konnte ich nicht erfahren.
Eines war jedenfalls erstaunlich- die gesamte Familie- 2 Brueder, seine Ehefrau, seine Schwaegerin, seine Tochter pflegten den Mann rund um die Uhr im Krankenhaus- das wurde nicht den Schwestern ueberlassen.
Wie ich erfahren konnte hat die Schaegerin ihren Job aufgegeben , um sich an der Pflege zu beteiligen.Wann immer ich ins Krankenhaus kam-ich sah andere Verwandte, die den Mann pflegten. Auf mein Erstaunen hin wurde mir mitgeteilt, dass das hier normal sei innerhalb der Familie!
Das nenne ich christliches Handeln.
Und das ganze war in China in einem unchristlichen Land.
Es fragte keiner nach Institution, Pflegegeld,.....
Es wurde geahndelt und zwar christlich.
Ich denke ein gutes Beispiel auch fuer uns in einem christlichen Land.
Angelus Romus
- Die große Wochenzeitung im Siegerland.