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Netzwerk für Tagesmütter

Dokument: Freudenberg, 03.03.2010 01:45 Uhr (Henning Prill)

Im Rathaus ging es diesmal nur in abgewandelter Form um "Haushaltsgespräche", denn eine kommunikative Vernetzung von Tagesmüttern im Stadtgebiet war das Thema.

Auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten Kornelia Six von der Stadt Freudenberg trafen sich Mütter, Tagesmütter, Leiterinnen der Kindertagespflegeeinrichtungen und Grundschulen im Rathaus. In Kooperation mit dem Jugendamt des Kreises war es zu dieser Auftaktveranstaltung gekommen. Eine örtliche Netzwerkverbindung soll zukünftig für eine schnelle und hilfreiche Kinderbetreuung sorgen.

So begrüßte Bürgermeister Eckhard Günther etwa vierzig Männer, Frauen und Mütter in seinem Haus am Mórer Platz. In seiner Ansprache betonte er die Wichtigkeit einer Optimierung der Kindertagespflege und einer zeitgemäßen Strukturierung.

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Six möchte Kindertageseinrichtungen und Tagesmütter in einem Netzwerk verbinden. Nach einer ersten Maßnahmeneinleitung soll die evangelische Kindertageseinrichtung "Sternenzelt" ein Anlaufpunkt für Eltern werden.

"Ein großer Bedarf zur Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren ist mit einer rasant steigenden Entwicklung zu beobachten", beschreibt Silke Werner die momentane Situation in ihrem Wirkungsbereich. Für Christel Jung vom Fachservice Jugend und Familie heißt das anzustrebende Ziel: Wir müssen dringend ein Netzwerk zur Kinderbetreuung bauen.

Die sachkundige Runde zur Kindertagesbetreuung will sich am 5. Mai wieder zusammenfinden, um die Vernetzung weiter voran zu bringen.


 
 
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