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Keine Angst mehr vor der Klinik

Dokument: Dreis-Tiefenbach, 07.03.2010 01:15 Uhr (SK)

"Speck hat meine Mama auch!" lautet die spontane Antwort eines fünfjährigen Jungen auf die Frage von Pflegedienstleiter Wolfgang Müller vom Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus, woran man denn an einem Skelett erkennen könne, ob es männlich oder weiblich sei und dabei auf den Hüftknochen deutet mit dem Hinweis, bei der Hüfte habe man doch was. Staunend verfolgen die Kinder der Ev. Kindertageseinrichtung Sonnenschein aus Dreis-Tiefenbach an anatomischen Modellen, wie die inneren Organe des Menschen zusammenarbeiten und die menschliche Verdauung funktioniert. Dann folgen sie Wolfgang Müller gespannt in die chirurgische Ambulanz.

"Was passiert denn, wenn ihr vom Klettergerüst im Kindergarten fallt?" Na klar, da kann man sich den Arm oder das Bein brechen und muss ins Krankenhaus gebracht werden. Und prompt wird diese Situation nachgespielt: Zunächst rollen die Kinder auf den fahrbaren Betten in die Notaufnahme, wo im Röntgenraum festgestellt wird, ob der Arm gebrochen ist. Und dann wird der "gebrochene" Arm eines freiwillig Verletzten fachgerecht eingegipst.

Und dann kommt er: Der eindrucksvolle Rettungshubschrauber "Christoph 25". Aus nächster Nähe können ihn die Kinder erkunden und der diensthabende Pilot erlaubt es allen, ausnahmsweise einmal im rückwärtigen Bereich des Hubschraubers Platz zu nehmen. Ein Klasse-Erlebnis für die Kinder des Maxi-Clubs (zukünftigen Schulkinder) der evangelischen Kita Sonnenschein und ein herzliches Dankeschön an alle, die den Kindern dies ermöglicht haben, allen voran Wolfgang Müller.

Angst vor dem Krankenhaus haben die Kinder jetzt nicht mehr.


 
 
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