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Einkindpolitik Chinas

22.03.2009 21:17 Uhr

Wissen sie wie hoch die Kinderquote in China ist?

die liegt nicht etwa bei eins. Die liegt bei uebr 2 trotz der sogenannten Einkindpolitik.
Was bedeutet Einkindpolitik-ist doch klar wissen wir doch- denn schliesslich gibts doch den Stammtisch und die Medien, da erfaehrt man immer die Wahrheit ueber alles.
Also Einkindpolitik bedeutet nicht, dass ein Ehepaar nur ein Kind bekommen darf. Es bedeutet nur, dass man bei mehr als einem Kind eine zusaetzliche Abgabe an den Staat taetigen muss und das auch nicht immer. Es gibt folgende Ausnahmen:
1. In verschiedenen armen Regionen Chinas duerfen die Familien mehrere Kinder 2 oder drei oder mehr haben,weil dort die Kinder immer noch die Eltern ernaehren muessen.
2. Ueberall in China duerfen Familien ein zweites Kind haben , wenn das erste Kind ein Maedchen ist und man ca. 6 Jahre auf ein zweites Kind, den Stammhalter wartet.
3. Bei Paaren, die aus voellig verschiedenen weit auseinander liegenden Gegenden kommen duerfen mehr als ein Kind gezeugt werden. Hier geht es um eine gezielte regionale Kindespolitik in verschiedenen Teilen chinas.
Warum diese Einkindpolitik:
Unter Mao hat sich die Bevoelkerung China von 1950 bis 1976 von 450 Millionen Menschen auf ca. 1 Millarde erweitert. Man bedenke in einer Generation eine Verdopplung, d.h. im Schnitt 4 Kinder pro Familie.
Deng Xiao Ping sah eine Notwendigkeit das rasante Wachstum zu stoppen, da einfach die Ressourcen fehlten- viele Menschen hungerten bereits.
Man hat ab 1978 zunaechst die industrielle Wirtschaftsreform eingefuehrt und dann um 1984 die Einkindpolitik .
Wie sieht es nun konkret aus?
Jede Familie hat ein Kind - das ist ein Muss fuer jedes Paar. Wer kein Kind zeugen kann adoptiert eins oder es wird medizinisch nachgeholfen. Man kann dazu stehn wie man will- das Ergebnis ist deutlich besser als bei uns- in einem freien Land.
In China fragt keiner nach finanziellen Mitteln- jedes Paar moechte ein Kind, ob arm oder reich- und das ist der Garant fuer eine einigermassen gesunde demografische Entwicklung.
Auch dies ist wieder ein Beispiel viel mehr Christentum in einem unchristlichen Land.

Angelus Romus

 

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