
13.03.2009 09:34 Uhr
Na sein wir doch mal ehrlich-
kann die Kirche irgendwann mal was richtig machen.
Schauen wir diesen Fall Albert einmal an:
Die Kirche handelt, trifft eine Entscheidung ,traegt damit erhebliche Verantwortung , zeigt Flagge.
Das ist natuerlich falsch - wie koennte es anders sein.
Jeder muss schliessliche seine Chance haben- Chance auf was- auf ein eventuellen naechsten Schritt . Soll ja schon mal passiert sein. Psychologen und Richter geben gruenes Licht und dann passierts.
Nein das kann ja wohl nicht richtig sein.
Jeder , der in der Kirche arbeitet, hat sich immer und stets einwandfrei und ohne jeglichen Zweifel erhaben an die Regeln der Kirche zu halten. Insbesondere hat man die notwendige Distanz zu den Mitarbeitern oder hier den Ministranten einzuhalten. Das heisst ein absolut einwandfreies Verhalten ohne Zweifel jederzeit. Da haengt die Messlatte sehr sehr hoch- was richtig und gut ist.
Und nur weil die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt, ist das noch lange kein Grund zur Annahme, dass sein Verhalten absolut korrekt gewesen ist.
Es ist einfach nur typisch fuer unser deutsches Rechtssytem.
Koerperverletzungen, kleine "Kavaliersdelikte" sorry zwei kleine Schuelerinnen- da ist kaum Platz fuer lange Ermittlungen, die notwendig waeren. Also Einstellung des Verfahrens.Bei Steruersachen ist man natuerlich auch in kleinsten Faellen sehr hartnaeckig.
Gluecklicherweise ist die Kirche da nicht an diese "weltliche" Absage gebunden.
Die Kirche hat jedenfalls reagiert- er war nicht gegen jeden Zweifel erhaben- und man hat deswegen gehandelt.
Und das finde ich gut.
Angelus Romus
- Die große Wochenzeitung im Siegerland.