
Attendorn, 07.02.2010 01:16 Uhr
Zum Treffen der Bürgerhausinitiative Alter Bahnhof kamen Bürger und Ratsvertreter und bildeten fünf Arbeitsgruppen, um Planung und Koordination des Projektes voran zu bringen.
"Ein großer Batzen an Arbeit liegt noch vor uns", so Initiativmitglied der "ersten Stunde" Ernst Klein. Bereits am 16. März wird es, wenn das Ministerium dem Vorhaben zustimmt, ein Treffen mit der Projektbegleitung "Startklar" geben.
Bis dahin sollte das Konzept für das Bürgerhaus, vor allem aber der Wirtschaftsrahmenplan konkretisiert werden. Um Profil und Wirtschaftsrahmenplan kümmert sich jeweils eine Arbeitsgruppe.
Die Finanzierung wirft noch Fragen auf. Als ehemals reiche Stadt kann Attendorn im Moment nur 50 Prozent Fördermittel erhalten. Bei anhaltend schlechter Wirtschaftslage könnte sich der Förderanteil im Laufe der Jahre auf bis zu 80 Prozent erhöhen.
Der Eigenanteil ist von der Initiative mit 200.000 Euro kalkuliert worden. Nach der Erfahrung von "Startklar" teilt sich dieser Betrag in jeweils 50.000 Euro in Form von tätiger Eigenleistung, Sachspenden, Großsponsoren und Spender. Eine dritte Arbeitsgruppe betreut die Sponsoren. Da auch die Anbindung an die Regionale 2013 erforderlich ist, kümmert sich eine vierte Gruppe um eine Vernetzung mit Regionaleprojekten in der Umgebung. Eine weitere Gruppe übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit.
Für den 27. Februar ist eine Besichtigung des Bürgerhauses "Schlachthof" in Soest geplant.
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