
Brilon, 05.02.2012 02:15 Uhr
Nach den ersten Gesprächen mit der Investorengruppe um Gesellschafter-Geschäftsführer Wilhelm Mormann von der IWZ Brilon GmbH& Co. KG vor fast zwei Jahren ist es geschafft: Das Finanzamt Brilon hat endgültig seine neuen Räumlichkeiten am Almerfeldweg 30 bezogen.
Die bisherige Unterbringung war für 128 Mitarbeiter und elf Auszubildende sowie rund 20 auswärtige Prüfer von der Groß- und Konzernbetriebsprüfung Hagen und von dem Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Hagen zu klein geworden. Zudem wurden die Räumlichkeiten den Anforderungen an ein modernes und funktionelles Verwaltungsgebäude nicht gerecht.
"Wir haben uns auf die Suche begeben und ein geeig-netes Objekt, vor allem aber einen Investor gefunden, der flexibel und unkonventionell unsere Ideen aufgegriffen hat", sagt Martin Kaufmann, Vorsteher des Finanzamts Brilon. Der Leerstand des im Jahr 2000 erstellten ehemaligen "Dickel"-Verwaltungsgebäudes war mehr als nur eine Alternative. Durch umfangreiche Umbauarbeiten im Herbst und Winter der Jahre 2010/2011 ist zunächst das Bestandsgebäude auf die Bedürfnisse des Finanzamts zugeschnitten worden, sodass ein Teil der Mitarbeiter Anfang April die Arbeitsplätze bezogen.
Aus Platzgründen musste ein Anbau erstellt werden, damit der gesamte Finanzamtkomplex an einem Standort untergebracht ist.
Verantwortlich dafür zeigte sich die Deutsche Projektbau GmbH & Co. KG. "Form, Funktion, Zeit und Kosten sind in ein für den Bauherrn wirtschaftliches Gleichgewicht zu bringen. Genauso haben wir hier mit allen Beteiligten dieses Projekt entwickelt", so Stephan Wegeler, Niederlassungsleiter Köln.
Mit der Errichtung des Anbaus wurde am 14. Februar vergangenen Jahres mit dem offiziellen Spatenstich begonnen. Dank der Koordination der Verantwortlichen und der guten Arbeit der beteiligten Fachunternehmer wurde das ehrgeizige Vorhaben, den Anbau in einer Bauzeit von nur rund acht Monaten fertigzustellen, in die Tat umgesetzt.
Der Umzug der 75 Mitarbeiter, die noch am alten Standort ihre Arbeitsplätze hatten, erfolgte Mitte Oktober vergangenen Jahres. "Im neuen Finanzamtsgebäude ist nun ein modernes und effizientes Verwaltungshandeln möglich", sagt Martin Kaufmann. Der neue Komplex umfasst insgesamt eine Nutzfläche von etwa 4100 Quadratmetern bei einer Grundstücksgroße von 8550 Quadratmetern. Zusammen mit dem Anbau sind rund 100 Parkplätze entstanden.
Die Sprechzeiten des Bürgerbüros haben sich trotz des Umzugs nicht verändert. Die Mitarbeiter sind täglich von 7.30 bis 12 Uhr sowie dienstags durchgängig bis 15 Uhr und donnerstags durchgängig bis 17 Uhr erreichbar. Die allgemeinen Sprechzeiten sind täglich von 8.30 bis 12 Uhr, dienstagnachmittags von 13.30 bis 15 Uhr sowie nach Vereinbarung festgelegt.
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