
Oberkirchen, 08.02.2012 01:46 Uhr
Zur Jahreshauptversammlung hatte die CDU-Oberkirchen jetzt in den Gasthof Schauerte Jostes eingeladen. Die Wahlen des neuen geschäftsführenden Vorstandes ergaben dabei ein klares Votum für die jungen Familienväter in den Parteireihen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Christian Lingemann gewählt, sein Stellvertreter ist Torsten Tommes.
Aus dem Amt des Kassierers wurde Gerhard Voss verabschiedet. Er trat nach Jahrzehnten im geschäftsführenden Vorstand nicht mehr zur Wahl an. Tommes dankte ihm für seine langjährige gewissenhafte und zuverlässige Arbeit und verabschiedete ihn mit einem Blumenstrauß. Zu seinem Nachfolger wurde Andreas Schulte gewählt.
Das junge Vorstandsteam wird durch die aktiven Mandatsträger der Kommunalvertretungen im Verein als Beisitzer unterstützt.
Das Ergebnis der Analyse des integrierten Entwicklungskonzeptes der Stadt Schmallenberg wurde von Bürgermeister Halbe vorgestellt. Besonderes Interesse fanden die bestehenden Projekte wie der Dorfladen in Nordenau und zukünftige wie Kommunikations- und Treffpunkte in den umliegenden Dörfern mit wenig sozialer Infrastruktur.
Halbe: "Projekte in den Dörfern müssen attraktiv, kreativ und finanzierbar sein. Nur dann können sie umgesetzt werden".
Weitere Themen waren die Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung in der Region und die Fertigstellung des Radwegenetzes zwischen Oberkirchen und Winkhausen, die in den Jahren 2012 und 2013 erfolgen soll.
Mit einem Präventionsmodell für Familien stellte Dörte Pape ein Modell der gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsverantwortung vor, das vom Familienzentrum Lennetal und der Katholischen Grundschule Oberkirchen für alle Eltern mit Kindern bis 10 Jahren entwickelt wurde. Es beinhaltet verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz.
Pape: "Die Erziehung in der Familie und die Eltern-Kind-Beziehung kann nicht durch eine Erziehung im Kindergarten ersetzt werden. Wir haben aber auch in den Dörfern veränderte Lebens- und Familienformen, und die Eltern müssen im Laufe der Erziehung immer neue Aufgaben bewältigen. Dafür benötigen immer mehr Familien unsere Unterstützung. Politik muss dafür die Rahmenbedingungen schaffen".
Der Vorsitzende verabschiedete die Zuhörer mit dem Versprechen: "Die Erhaltung der Infrastruktur in den Dörfern für Betreuung und Bildung unserer Kinder wird in den nächsten Jahren Aufgabe der Politik vor Ort sein. Die CDU mit ihrem jungen Team wird sich der Verantwortung stellen und zusammen mit den Menschen vor Ort Lösungen finden."
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