
Willingen, 08.02.2012 01:46 Uhr
Mit Aussichten auf gleich mehrere Höhepunkte und Gänsehautmomente lockt das FIS-Weltcup-Skispringen vom 10. bis 12. Februar an die Mühlenkopfschanze nach Willingen. Besonders viel geboten wird den Fans zum Beispiel beim Team-Weltcup. Rekordverdächtig sind die Meldungen in diesem Jahr. Zwölf Nationen haben mindestens vier Springer gemeldet. "Das hat schon olympisches Format", freut sich Dieter Schütz, Pressesprecher des SC Willingen.
Die besten acht Teams qualifizieren sich für den Finaldurchgang am Samstag. Die Siegerehrung im Auslauf der Schanze übernimmt Schirmherr Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen. Aber auch weitere Nationen sind mit Einzelspringern dabei. Etwa Vitaliy Shumbarets aus der Ukraine, Kaarel Nurmsalu aus Estland und Junioren-Weltmeister Vladimir Zagrafski aus Bulgarien.
Mindestens 15 Nationen mit insgesamt 65 Springern werden an der Mühlenkopfschanze erwartet. Die besten 50, die sich am Freitag qualifizieren, treten am Sonntag beim ersten Durchgang des Einzel-Weltcups an, die besten 30 dürfen dann beim zweiten Durchgang auf die Podestplätze hoffen.
Bundestrainer Werner Schuster schickt vor heimischen Publikum seine Besten ins Rennen (die Namen standen bis Redaktionsschluss allerdings noch nicht fest). Ob Publikumsliebling Martin Schmitt, der am Knie lädiert ist, dabei sein wird, wird sich wohl erst im letzten Moment entscheiden. Rechnen dürfen die Fans wohl aber mit Richard Freitag und Severin Freund, die aktuell zu den Weltbesten zählen. Ob das deutsche Skisprung-Fanlager daher am Sonntag beim Einzel-Weltcup eine neue Sensation feiern darf? Wie im vergangenen Jahr, als Severin Freund überraschend seinen zweiten Weltcupsieg holte und als erster deutscher Skispringer nach Sven Hannawald 2003 in Willingen auf den Siegerpodest stand. Spannend dürfte es werden, die Österreicher jedenfalls reisen mit allen Top-Stars zum Weltcup-Skispringen an.
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