
Niederndorf, 24.02.2010 01:30 Uhr
Wie lange das Pferd in dem eisigen Bachlauf gefangen war konnte keiner der Anwesenden sagen. Das Tier lag neben einem etwas zerfallenen Stall im einen Meter tiefen Bach, als es nur durch Zufall von Spaziergängern entdeckt wurde.
Das Weidegelände mit einem baufälligen Stallunterstand steht oberhalb der Straße "Im Gerhards Seifen" in einem Waldstück. Die Freiwillige Feuerwehr Niederndorf konnte nur mit ihrem geländegängigen Unimog-Feuerwehr-Fahrzeug bis in die Nähe der Unglücksstelle fahren.
Durch das umsichtige Handeln der Feuerwehrleute gelang es schließlich, dem Tier zwei Feuerwehrschläuche unter dem Leib durchzuziehen. Als weitere Hilfsmaßnahme schleppten die Retter Strohballen zum kalten Gewässer, um dem Huftier einen sicheren Tritt zu ermöglichen. Auf der Wiese angekommen brach das Tier zunächst zusammen. Etwas zu Kräften gekommen durch einen gereichten Eimer Futter gelang es schließlich, dass Pferd auf die Beine zu bekommen. Die Retter der Feuerwehr hatten zwischenzeitlich einen Weg bereitet, um dem Tier die Möglichkeit zu geben, eine Böschung hinaufzusteigen um sicher zurück in den Unterstand zu kommen.
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