
Burbach, 08.02.2012 01:46 Uhr
Der weltweite Weltgebetstag wurde in diesem Jahr von Frauen aus dem Land Malaysia vorbereitet. In ihrem Gottesdienstentwurf beschreiben sie den Reichtum ihres multikulturellen Landes. Aber sie nennen auch Probleme und Ungerechtigkeiten, zu denen sie als Christinnen nicht schweigen wollen.
Die Malaysierinnen zeigen, warum gerade Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in der Gesellschaft einzutreten. Sie berichten von der malaysischen Menschenrechtsaktivistin Irene Fernandez, die die ungerechte Ausbeutung von weiblichen Hausangestellten in Malaysia öffentlich macht. Für Gerechtigkeit aufzustehen - dazu ermutigen beim Weltgebetstag aus Malaysia auch biblische Gestalten: eine Witwe, die sich gegen einen ungerechten Richter durchsetzt, und der Prophet Habakuk, der bei Gott gegen Elend, Gewalt und Barbarei protestiert.
Wer sich ausführlicher über Land und Leute informieren möchte, ist herzlich eingeladen zum Frauenkreis am Dienstag, 14. Februar, um 19.30 Uhr bzw. zur Frauenhilfe am Mittwoch, 15. Februar, um 14.30 Uhr. Frauke Harr wird im Gemeindezentrum, Nassauische Straße 3, referieren. Am 28. und 29. Februar werden Marianne Becker und Pfarrerin Daniela Walter Lieder und Köstlichkeiten aus dem Weltgebetstagsland Malaysia anbieten. Der Gottesdienst wird am Freitag, 2. März, ab 19 Uhr in der evangelischen Kirche am Römer gefeiert. Eine Woche später, Samstag, 10. März, findet zum dritten Mal der Weltgebetstag für Kinder im katholischen Gemeindezentrum, Fliederweg, statt. Eingeladen sind dazu alle Kinder im Grundschulalter.
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