
Gebhardshain, 12.02.2012 01:45 Uhr
Rückschau auf zehn Jahre erfolgreiche Arbeit hielt der Förder-und Freundeskreis St. Vinzenzhaus anlässlich seiner Jahreshauptversammlung im Bürgerforum.
Das Alten- und Pflegeheim St. Vinzenzhaus feierte im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen und in diesem Jahr wird der Förder- und Freundeskreis St. Vinzenzhaus zehn Jahre alt. "Vieles wäre ohne das segensreiche Wirken des Förder- und Freundeskreises gar nicht möglich gewesen. Er ist eine Bereicherung für unser Haus und hat auf vielfältige Weise zur Steigerung der Lebensqualität der Bewohner in den vergangenen Jahren beigetragen", würdigte Heimleiter Markus Hahmann das Engagement des Vereins und dankte dem Vorstand für die außerordentliche Unterstützung des Hauses.
Der Förderverein wurde am 24. April 2002 von 29 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Während des Sommerfestes im Jahre 2011 konnte der Verein das 100. Mitglied begrüßen. Aktuell erfreut sich der Verein über 140 Mitglieder. Die Initiatoren von damals wollten die Lebensqualität der Heimbewohner verbessern. Dies sollte in erster Linie durch persönliche Kontakte und Hilfestellungen geschehen. "Heute können wir mit großer Freude feststellen, dass sich aus der ursprünglichen Aufgabenstellung eine Vielfalt an Aktivitäten entwickelt hat, die so nicht vorhersehbar war", so Vorsitzender Günter Schneider. So leisten aktuell 20 Frauen regelmäßig ehrenamtliche Dienste in unterschiedlicher Form und Häufigkeit. Von einmal im Monat bis hin zum mehrmaligen Einsatz in der Woche.
Auch in finanzieller Hinsicht war die Arbeit des Vereins sehr erfolgreich. So konnte der Verein in den zehn Jahren seines Bestehens Einnahmen in Höhe von 76.000 Euro (davon 39.000 Euro Spenden) erzielen. Es wurden Ausgaben in Höhe von 55.000 Euro getätigt, welche den Heimbewohnern unmittelbar zur Steigerung ihrer Lebensqualität dienten. Die Anschaffungen im Einzelnen waren unter anderem vier große Flachbildschirme und drei Stereoanlagen für die Aufenthaltsräume, eine Beschallungsanlage, Beamer, Sitzgruppen, Defibrillator, Musikinstrumente, zahlreiche Gesellschaftsspiele, eine Weihnachtskrippe und vieles mehr. Der größte Anteil mit 20.000 Euro entfiel auf die Anschaffung eines Behindertenbusses.
Der Verein finanziert bereits seit seiner Gründung jährlich etwa zehn Ausflugsfahrten der Bewohner. Der Verein will sich zudem mit seinen Rücklagen in Höhe von rund 21.500 Euro an der Realisierung eines Veranstaltungsraumes im Rahmen des Erweiterungsbaus finanziell beteiligen.
Neben dem Rückblick auf die zehnjährige Arbeit des Vereins stand auch die Wahl des Vorstandes für die kommenden drei Jahre auf der Tagesordnung. Dieser wurde komplett wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Günter Schneider, zweite Vorsitzende ist weiterhin Marianne Burghaus. Den Posten des Schatzmeisters hat Richard Theis inne, Schriftführer ist Bernd Helsper sowie Beisitzer sind Petra Theis und Christine Zissener. "Geborenes Mitglied", also aufgrund seiner Funktion automatisches Mitglied, ist Heimleiter Markus Hahmann.
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