
Neunkirchen, 05.02.2012 02:00 Uhr
Zwei weitere Hundetütenstationen in Neunkirchen sollen fortan dafür sorgen, dass das Vorkommen von "Tretminen" weiter sinkt. Im Bereich "Kalte Wiese" im Ortsteil Zeppenfeld wurden unlängst die beiden Tütenspender montiert.
Die weitläufige Ebene am Ufer der Heller ist bei Spaziergängern - unter ihnen auch viele Hundehalter - sehr beliebt. Auch der große Kinderspielplatz in dieser Aue wird regelmäßig frequentiert. Umso ärgerlicher, wenn sich das Schuhprofil plötzlich im Hundehaufen wiederfindet - und umgekehrt.
"Sicher nicht nur im Zuge der anstehenden Rezertifizierung "Saubere Kommune" ist die Installation der Tütenspender ein notwendiger Schritt, im Bestreben die Geh- und Wirtschaftswege der Gemeinde sauber zu halten", erklärt der Umweltberater Matthias Jung. "Mithilfe mitgeführter Tüten oder der Nutzung unseres Angebotes sollte es kein Problem sein, die Fäkalien unverzüglich aufzunehmen und im Mülleimer zu entsorgen." Jung kündigte an, dass im Laufe der kommenden Monate weitere Stationen folgen sollen. Natürlich ist die Beseitigung der Hundehaufen für das Gros der Hundebesitzer selbstverständlich. "Gassi gehen" ohne die kleinen praktischen Plastiktüten kommt für sie nicht infrage. Doch es gibt immer noch Herrchen und Frauchen, die sich nicht an die Vorschriften halten. Aus diesem Grund geht allen Hundebesitzern der Gemeinde in den nächsten Tagen ein Flyer zu, der sie auf ihre Rechte und Pflichten hinweist. Neben Leinen- und Maulkorbpflicht wird darin auch das Thema Hundekot erörtert: Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet, die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners zu entfernen. Dies ist auch gesetzlich festgelegt. Ansonsten liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, die ein Bußgeld von bis zu 25 Euro nach sich ziehen kann.
Der Hintergrund dieser Auflagen ist dabei vorwiegend optischer Art. Die Verunreinigung des öffentlichen Verkehrsraums, also von Straßen, Gehwegen, Parks, Weidenflächen und Grünanlagen soll vermieden werden. Schließlich sind die Hundehaufen ein Ärgernis für jeden Bürger. In seltenen Fällen kann Hundekot zudem Parasiten enthalten, die auf Mensch oder Tier übergehen können. Die Infektionsrate ist gering - eine Ansteckung aber möglich. Neben den beiden Tütenspendern in Zeppenfeld finden Hundehalter noch zwei Stationen im Umfeld des Altenheims in Salchendorf, eine Station am Fuß/Fahrradweg auf Höhe des Bahnübergangs zur Grundschule in Struthütten und eine in der Talstraße/Abzweig Wirtschaftsweg (Fuß-/Fahrradweg) Richtung Wahlbach.
* Bitte halten Sie sich an die Netikette und vermeiden persönliche Anschuldigungen, Beleidigungen und Ähnliches. Verbreiten Sie außerdem keine Unwahrheiten, Vermutungen, Gerüchte sowie rufschädigende oder firmeninterne Informationen. Beachten Sie die Rechte Anderer und urheberrechlich geschützter Quellen. Bei rechtlichen Verstößen haften Sie in vollem Umfang. Aus diesem Grund sind wir gezwungen, Ihre IP-Adresse und Ihren Provider zu speichern. Mit dem Speichern Ihres Kommentars erklären Sie sich mit diesen Regelungen einverstanden.
- Die große Wochenzeitung im Siegerland.