
Sauerland, 31.08.2010 08:35 Uhr
Viele Menschen wollen auch im Alter und trotz körperlicher Einschränkungen ihr gewohntes Wohnumfeld nicht verlassen. Aus diesem Grund sollte möglichst frühzeitig über sinnvolle Veränderungen nachgedacht werden, mit denen ein barierrefreier Wohnraum geschaffen werden kann. In den unterschiedlichen Räumen der Wohnung, beziehungsweise des Hauses können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden.
Generell empfiehlt es sich zum Beispiel, die Wohnräume mit Tageslichtleuchten auszustatten. Sie spenden eine nahzu schattenfreie und trotzdem angenehme Beleuchtung. Bei der Auswahl des Bodens sollte vor allem auf möglichst rutschfreie und wischfeste Beläge geachtet werden. So kann die Verletzungsgefahr durch Ausrutschen erheblich gemindert werden. Eventuellen Ängsten vor nassen Böden wird auf diese Weise ebenfalls aus dem Weg gegangen.
Die Stolpergefahr mindern
Fiese Stolperfallen wie Teppiche, Läufer oder Teppichkanten sollten am besten mit speziellen Klebern am Boden befestigt werden, damit sie nicht mehr abstehen oder hin und her rutschen. Lose herumliegende Kabel sollten so weit wie möglich vermieden werden. Auch sie können mit speziellen Materialien so am Boden verklebt werden, dass von ihnen keine Gefahr mehr ausgeht. Türen sollten breit genug sein, damit sie auch von Rollstuhlfahrern oder mit einem Rollator problemlos durchquert werden können. Bei Bedarf sollten Türschwellen entweder komplett entfernt oder mit Rampen ausgestattet werden, damit sie kein Hindernis mehr darstellen.
Das steigen von Treppenstufen fällt vielen älteren und körperlich eingeschränkten Menschen nicht leicht. Ein Treppenlift kann sich hier als eine nützliche Hilfe erweisen. Derartige Lifte lassen sich in nahezu jedem Treppenhaus einbauen. Auf www.lifta.de finden sich zahlreiche günstige Angebote.
Badezimmer
Im Bad gibt es diverse Möglichkeiten, die sanitären Anlagen alters- und behindertengerecht umzubauen. So können zusätzliche Haltegriffe neben der Toilette, der Badewanne und dem Waschbecken für zusätzliche Sicherheit sorgen und bieten Möglichkeiten zum Festhalten und Abstützen. Um den Einstieg in die Wanne zu erleichtern, kann diese mit einem Wannenlift ausgestattet werden. Die Dusche sollte so gut wie möglich begehbar sein, am besten ebenerdig. Des weiteren könnte in die Dusche ein Sitz eingebaut werden, welcher das Duschen im Sitzen ermöglicht.
Wohnzimmmer
Im Wohnzimmer verbringen alte Menschen einen Großteil ihrer Zeit. Hier sollte ausreichend Platz für eventuelle zusätzliche Hilfsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle eingeplant werden. Die Höhe der Sitzmöbel sollte ergonomisch an die jeweilige Person angepasst werden. Insbesondere das Hinsetzen und Aufstehen bereitet vielen alten und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten Personen Probleme.
Schlafzimmer
Damit ein sicheres Aufstehen und Hinlegen möglich ist, sollten neben dem Bett ebenfalls Haltegriffe montiert werden. Für Gehhillfen, wie zum Beispiel den Rollator sollte auch in diesem Raum ausreichend Platz zur Verfügung stehen.
Küche
Trotz hohen Alters möchten viele Menschen nicht auf das selbstständige Kochen und Backen verzichten. Die Küchenarbeit bereitet zahlreichen Senioren große Freude. Um das Arbeiten im Sitzen zu ermöglichen, sollten die Arbeitsplatten zum Teil herunter gelassen werden. Alle benötigten Küchengeräte sollten ausreichend hoch angebracht sein, damit ständiges Bücken vermieden werden kann.
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