
Kreis Olpe, 08.02.2012 01:45 Uhr
Wer gut geht, dem geht's gut! So einfach dieses Wortspiel klingt, so schwer tut sich manch einer bei der Auswahl des passenden Schuhwerks. Viele verfahren dabei nach der Devise: Was optisch gefällt, wird sich auch tragen lassen.
Selbst wenn es hier und dort ein bisschen zwackt, gekauft werden die "schönen Schuhe" in vielen Fällen trotzdem. Die Folgen machen sich oft erst Jahre später bemerkbar. Und nach dem Gang zum Arzt folgt meist darauf der Gang zum Orthopädieschuhtechniker. Ein Handwerksberuf, den in NRW etwa 600 Fachbetriebe ausüben. Oft sind es die vom Arzt verschrieben Einlagen, die die Kunden, darunter viele Kinder, erstmals zum Orthopädieschuhtechniker führen. Vorab überprüft der Orthopädieschuhtechniker, um welche Fehlstellung es sich beim Fuß genau handelt. Bei der anschließenden Vermessung des Fußes ist der Trittschaumabdruck nach wie vor die gängigste Methode. Immer mehr Orthopädieschuhtechniker setzen jedoch bei der Fertigung von Einlagen auf Hitec wie der elektronischen Fußdruckmessung. Dieser moderne Fußscan dient als Grundform der Einlage. Manche Kunden sind gerade bei einem maßgefertigten orthopädischen Schuh skeptisch: Genügt er überhaupt meinen modischen Ansprüchen? Und ob: Zeitloser Schick und ausgefallene Kreationen aus Leder und anderen weiteren Materialien haben längst Einzug in das Handwerk Orthopädie- Schuhtechnik gehalten.Und solche Maßschuhe gibt es nicht nur als Straßenschuh, sondern auch als Haus- oder Sportschuh. Empfehlungen des Orthopädieschuhtechnikers verstehen sich bei einer guten fachlichen Beratung schließlich von selbst.
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