Blöd gelaufen

Magdeburger (23) wollte nur einen Gefallen tun - jetzt muss er ins Gefängnis 

Er begleitete seine Freundin zu einer Vernehmung bei der Kriminalpolizei. Wegen diesem Freundschaftsdienst muss er jetzt in die Jugendarrestanstalt. 

Magdeburg - Ein Freundschaftsdienst hat einen 23 Jahre alten Magdeburger ins Gefängnis gebracht. Eigentlich hatte er am Donnerstag seine Freundin nur zu einer Vernehmung bei der Kriminalpolizei begleitet, wie die Ermittler mitteilten. Eine wegen seiner kurzen Hose deutlich sichtbare Hakenkreuz-Tätowierung auf dem Unterschenkel brachte ihm dann zunächst eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle vor 

Als er deshalb vernommen wurde, stellte sich heraus, dass gegen den 23-Jährigen zwei Haftbefehle vorlagen, darunter einer über vier Wochen Dauerarrest. Statt zurück nach Hause ging es für den jungen Mann in die Jugendarrestanstalt nach Halle.

Auch interessant: Nach Überfall auf 17-Jährige: Vier Männer wegen versuchten Mordes festgenommen

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Daniel Naupold

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare