Haltestellen-Drama in Recklinghausen

Kein dringender Tatverdacht mehr? Richter könnten Todesfahrer noch am Dienstag auf freien Fuß setzen

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Der Angeklagte aus Herten war mit seinem Pkw in eine Bushaltestelle in Recklinghausen gerast. Er könnte noch am Dienstag aus der Haft entlassen werden.

Der Prozess um den angeklagten Todesfahrer vor dem Bochumer Gericht hat eine entscheidende Wende genommen. Der Hertener könnte noch an diesem Dienstag auf freien Fuß gesetzt werden.

Recklinghausen / Herten / Bochum - Im Prozess um die Autofahrt in eine Menschenmenge an der Hertener Straße in Recklinghausen mit einer Toten hat der Angeklagte aus Herten am Dienstag sein Schweigen gebrochen, wie 24vest.de* berichtet. „Ich bin eingeschlafen und weiß nur, dass ich ganz plötzlich wieder aufgewacht bin“, hieß es in einer von seinem Anwalt Jens Tuschhoff verlesenen Erklärung.

Weil die Verteidiger die Beweislage für ein Tötungsdelikt inzwischen als absolut unhaltbar einstufen, haben sie zudem die sofortige Freilassung des 33-Jährigen beantragt.

Entscheidung der Richter steht noch aus

Die Richter des Bochumer Schwurgerichts haben sich im Anschluss an den Antrag des Verteidiger-Duos Siegmund Benecken und Jens Tuschhoff sofort zu einer intensiven Beratung zurückgezogen. Die Entscheidung steht allerdings noch aus.

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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