Axel Prahl und Vanessa Mai kommen zum Kinofest Lünen

Auch beim Filmfest in Lünen: Axel Prahl und Vanessa Mai in dem Degeto-Film „Nur mit dir zusammen“. Foto: heiden/ard

Lünen – Deutsche Stars kommen nach Lünen. Das 30. Kinofest feiert seinen runden Geburtstag mit mehr Prominenz. Im Multiplexkino Cineworld sind vom 13. bis 17. November über 50 Filme zu sehen. Axel Prahl, Schauspieler und „Tatort“-Kommissar, stellt in Lünen den Film „Nur mit dir zusammen“ vor. Es ist das Schauspieldebüt der Schlagersängerin Vanessa Mai. Am Samstag, 16. November, wird Prahl mit Mai um 11.30 Uhr ins Cineworld-Kino kommen. Mai verkörpert eine Sängerin, die kurz vor dem Durchbruch steht, und nach einer ärztlichen Diagnose Hilfe von ihrem Vater braucht. Prahl gibt den gealterten Rocksänger Wim. Regisseur ist Stefan Bühling. Der ARD-Degeto-Film wird im Januar zu sehen sein. In Lünen läuft er in der Reihe „Extra Fernsehen“, wie der neue „Tatort“ aus Münster. Um 14 Uhr promotet Axel Prahl gleich noch „Väterchen Frost“. Der Krimi wird am 22. Dezember im Ersten ausgestrahlt. Es geht um die Verurteilung eines Mordverdächtigen. Als Thiels Kollegin Nadeshda entführt wird, muss der Fall aber neu aufgerollt werden.

Das Kinofest zeigt sich zum Geburtstag im Spotlicht. „Festivals sind erfolgreich“, sagte Sven Ilgner am Rande der Programmvorstellung. Der stellvertretende Kinofestleiter sieht einen Trend, der die Filmfestivals in Deutschland stärkt. Die Menschen wollen heutzutage im Kino etwas mehr erleben, weiß Ilgner. Nur mal vorbeischauen, um zu sehen, was am Abend geboten werde, diese Zeiten seien vorbei. Lünen gelte außerdem als Testlauf für Filme, sagte Ilgner, nicht unbedingt als Branchentreff. Welche Chancen haben die neuen Produktionen im Kino?

Bastian Pastewka zählt zu den Stars in Lünen. Er spielt neben Hans Löw und Fabian Busch in dem Film „Der Sommer nach dem Abitur“ (17. November, 11 Uhr). Alle drei stellen die Story um drei Typen vor, die die Abi-Zeit nachholen wollen. Vor 20 Jahren hatten sie die magischen Momente verpasst. Regie führt Eoin Moore.

Zum 30. Geburtstag treten auch die eigenen Stars des Festivals vor. Michael Wiedemann, Leiter des Kinofestes, war der Produzent des Kultfilms „Theo gegen den Rest der Welt“ 1980. Am 12. November, 20 Uhr, ist der Film im Cineworld-Kino zu sehen. Nostalgie pur. Westernhagen ist aber nicht angekündigt. „Mike“ Wiedemann, der in diesem Jahr 70 geworden ist, freut sich auf Leonard Lansink („Der kommt aus Hamm“). Der Krimidarsteller („Wilsberg“) wird den Kurzfilmpreis „Erste Hilfe“ (1600 Euro) überreichen. Mitgebracht hat er einen Kurzfilm, in dem er einen Copyshop-Besitzer in Köln spielt, der Helmut Kohl heißt. Lansink war damals 30 Jahre alt. Insgesamt werden wieder 30 000 Euro an Preisgeldern ausgelobt.

Eröffnet wird das Festival am 13. November mit einer Mutter-Sohn-Geschichte. In „Sterne über uns“ von Christina Ebelt geht es um die Unmöglichkeit, eine Wohnung zu finden, und was daraus wird.

Um die Lüdia, den Hauptpreis (10 000 Euro), konkurrieren acht Filme von Nachwuchsregisseuren. Vier Kinderfilme sind in der Reihe „Rakete“ zu sehen. Interessant werden auch die „RuhrPott“-Dokumentarfilme.

Das Kinofest ist gut aufgestellt. Das Budget liegt bei 455 000 Euro. „Einige Sponsoren haben ihr Engagement um 30 Prozent erhöht“, sagte Maximilian Püschel vom Kinofest-Komitee. Die Filmstiftung-NRW hat 95 000 Euro überwiesen (2018: 85 000 Euro). Insgesamt stehen über 70 Firmen und Privatpersonen der PRO Lünen hinter dem Kinofest. Die Preise bleiben stabil. Der Trailer zum Festival wurde mit Armin Rohde leicht modifiziert.

Vorverkauf ab Donnerstag; Tel. 03871/211 40 40;  www.kinofest-luenen.de

Quelle: wa.de

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