Staffel 8

"Game of Thrones": Lena Headey legt nach: "Ich wollte einen besseren Tod"

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"Game of Thrones"-Darstellerin Lena Headey war nicht zufrieden mit dem Ende von Cersei Lannister.

Die finale Staffel von "Game of Thrones" erntete viel Kritik - auch von den Darstellern. Lena Headey äußerte sich bereits zu Problemen - und wird jetzt noch deutlicher.

Einen Monat nach Ausstrahlung der 8. Staffel von "Game of Thrones" hat sich der Sturm an Kritik noch nicht völlig gelegt. Das Finale wird vermutlich noch in den nächsten Jahren immer wieder herangezogen, um Serienenden zu bemessen - ähnlich wie "Dexter" oder "Lost". Aber nicht nur den Fans und Kritikern, auch den Darstellern fällt es teilweise schwer, ihre Enttäuschung zu verbergen.

"Hatte Bauchschmerzen": Lena Headey spricht über ihre Reaktion auf "Game of Thrones"-Ende

Lena Headey, die acht Staffeln lang Cersei Lannister verkörperte, äußerte sich bereits in einem Interview mit Entertainment Weekly zum Schicksal ihrer Figur. Dort erklärte sie, dass sie sich eine letzte Szene mit Arya Stark wünschte und ein spektakuläreres Ende: "Ich wollte, dass sie eine große Szene bekommt oder mit irgendjemandem kämpft".

Video: "Ich wollte einen besseren Tod"

In einem neuen Interview mit dem Online-Portal The Guardian wird sie jetzt noch deutlicher: "Ich wollte einen besseren Tod", erklärt sie dort auf die Frage, worauf sie die Showrunner David Benioff und D.B. Weiss im trunkenen Zustand ansprechen würde. "Aber hört zu: Ich bin als Zuschauerin von der Serie eingenommen und habe meine Lieblingscharaktere. Ich hatte selbst ein wenig Bauschmerzen beim Zuschauen. Aber noch habe ich mich nicht betrunken mit David und Dan zusammengesetzt."

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Lena Headey hat sich mit Cerseis "Game of Thrones"-Ende angefreundet

Mittlerweile scheint sich die Schauspielerin, einfach mit dem Schicksal von Cersei Lannister und dem Ende von "Game of Thrones" abgefunden zu haben. Für den Cast ist es schließlich schon über ein Jahr her, dass die Dreharbeiten beendet wurden. "Natürlich träumst du von deinem Tod. In dieser Serie kannst du auf jede Art und Weise gehen. Also war ich etwas enttäuscht. Aber ich denke auch, dass sie (Anm. d. Red.: die Showrunner) nicht jeden glücklich machen konnten." Die Serie hätte solche Höhen erreicht, dass einige Enttäuschungen einfach unvermeidbar geworden waren.

Mit diesen Worten fasst Lena Headey ihre Gefühlswelt im Prinzip ähnlich zusammen wie schon viele ihrer "Game of Thrones"-Kollegen: Zuerst war da die Enttäuschung, dann folgte die Akzeptanz. Emilia Clarke war zum Beispiel am Boden zerstört über die finale Wendung ihrer Figur Daenerys Targaryen und auch Maisie Williams übte Kritik an der Art und Weise, wie Arya Starks Geschichte beendet wurde.

Zuschauer, die ähnlicher Ansicht sind, können sich zumindest mit dem Gedanken an das geplante "Game of Thrones"-Spinoff trösten: Das wissen wir bereits über "Bloodmoon".

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