"Einmalige Gelegenheit"

In einem Brief hat die Bürgerinitiative Molzberg Kirchens Stadtbürgermeister Wolfgang Müller gebeten, mit den Erben der Jung-Jungenthal GmbH in Verhandlungen zu treten. Nachdem der Eigentümer der Firma verstorben ist, ist es nun der Wunsch der Initiative, dass das Gelände als Gewerbegebiet für die Stadt Kirchen erworben wird.

In dem Brief heißt es: "Der Wirtschaftsreferent der Stadt- und Verbandsgemeinde Kirchen hat immer wieder erklärt, das es für Gewerbeflächen in Kirchen ausreichend Interessenten gibt. Auch wenn das Jung-Jungenthal Gelände unter Denkmalschutz steht, können im Innern der Gebäude durchaus bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Nachdem der Molzberg aus ökologischen wie auch aus ökonomischen Gründen als Gewerbegebiet ausscheidet, bietet sich hier für die Stadt Kirchen die einmalige Gelegenheit ein fertig erschlossenes Gewerbegebiet zu erwerben." Die Bürgerinitiative hofft nun auf ein persönliches Gespräch mit Bürgermeister Müller.

Auf der letzten Sitzung der Initiative wurde außerdem beschlossen, dass eines ihrer wesentlichen Ziele, die Ausweisung des Molzberges als Naherholungsgebiet, bislang noch nicht festgeschrieben wurde. Die Gruppe will daher weiter bestehen bleiben, bis ihre Ziele durchgesetzt sind.

Auch die nächsten Termine wurden besprochen: Das nächste Treffen ist für Mittwoch, 10. Februar, geplant. Es findet statt ab 19.30 Uhr im Restaurant "Zum Molzberg". Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Vorbereitungen für einen Workshop zum Molzberg-Gutachten, der am 27. Februar im Haus Marienberge in Elkhausen stattfindet. Beginn ist hier um 8.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück.

Der Molzberg-Putztag wird im März gemeinsam mit dem BUND veranstaltet. Im Mai wird es zudem einen Molzberg-Wandertag geben. Gemeinsam mit dem BUND soll bei einer Begehung der Stollen eine Bestandsaufnahme zum Schutz der Fledermauspopulation erfolgen und über Schutzmaßnahmen gesprochen werden. Wolfgang Stock vom BUND wird hierzu Fachleute einladen.

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