Striegl in den Ruhestand verabredet

Ökumenische Sozialstation Betzdorf-Kirchen: Kerstin Steiger ist neue Leiterin 

Gute Wünsche für Karl-Heinz Striegl (2. von links) überbrachten ADD-Geschäftsführer Harry Feige, Striegls Nachfolgerin Kerstin Steiger und Abteilungsleiterin Heike Bauer (rechts).

Betzdorf. Einen Wechsel an der Spitze der Ökumenischen Sozialstation Betzdorf-Kirchen hat es jetzt gegeben: Kerstin Steiger tritt in die Fußstapfen von Karl-Heinz Striegl. 30 Jahre lang war Striegl Teil der Versorgungseinrichtung, die sich in Trägerschaft der Diakonie in Südwestfalen sowie des Fördervereins der Ökumenischen Sozialstation befindet. Nun geht Striegl in den Ruhestand. Doch so ganz der Arbeit den Rücken zukehren, das kann er nicht: Einige Stunden in der Woche hält er sich bereit, um Nachwuchskräfte anzulernen.

Deshalb gab es auch kein klassisches Abschiedsfest, sondern einen Patientennachmittag, bei dem Karl-Heinz Striegl mit guten Wünschen für die Zukunft bedacht wurde. 1995 übernahm er die Pflegedienstleitung in der Ökumenischen Sozialstation. „Diese Einrichtung wurde schon immer von Menschen geprägt. Von Menschen wie Ihnen“, lobte der Geschäftsführer der Ambulanten Diakonischen Dienste (ADD) Harry Feige seinen scheidenden Mitarbeiter. Er freute sich, Nachfolgerin Kerstin Steiger im Amt begrüßen zu können und wünschte ihr „viel Glück dabei, die großen Fußstapfen auszufüllen“. Auf die „Zeit des Neuanfanges“ ging auch der theologische Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, Pfarrer Jörn Contag, bei der Feierstunde in Betzdorf ein. Frei nach Eduard Möricke hatte er dabei den Frühling im Blick: „Diese Jahreszeit zeigt uns, dass es sich immer wieder lohnt, sich auf einen Neubeginn zu freuen.“

Für Karl-Heinz Striegl gab es auch Geschenke. Manche in Form von Gutscheinen und Blumen, andere waren musikalischer Art. Auftritte hatten die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten „Haus der kleinen Füße“ in Betzdorf sowie die Mitglieder der Seniorentanzgruppe „Heißer Reifen“ vorbereitet.

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