Anstieg der Unfälle - Polizei gibt Tipps

Elf Wildunfälle mit Rehen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Betzdorf

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Reh am Straßenrand

Kreisgebiet. Neben den Pflanzen ist auch das Wild aus der Winterruhe erwacht. Insbesondere Rehwild wird zunehmend aktiver und wechselt zwischen den Einständen. Das wirkt sich unmittelbar auf die Zahl der Wildunfälle aus: Allein in der letzten Woche registrierte die Polizei Betzdorf im Zuständigkeitsbereich elf Verkehrsunfälle mit Rehen. Dagegen nur ein Unfall mit Wildschweinen.

Autofahrer sollten grundsätzlich immer mit Wildwechsel rechnen: "Seien sie insbesondere in Waldgebieten und an Feldrändern aufmerksam. Fahren sie defensiv und bremsbereit, beobachten sie die Straßenränder aufmerksam", rät die Polizei Betzdorf.

Wenn Wild die Straße kreuzt oder am Straßenrand auftaucht, sollten Autofahrer kontrolliert bremsen.  Die Polizei rät dazu, zu hupen und die Scheinwerfer abzublenden, damit die Tiere einen Fluchtweg finden können. Da wo ein Tier die Straße kreuzt, könnten auch weitere Folgen.

"Falls der Bremsweg nicht ausreicht, weichen Sie nicht aus. Ein Zusammenprall mit einem Tier ist für die Insassen ungefährlicher als ein Abkommen von der Fahrbahn und der Aufprall auf einen Baum", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Nach einem Wildunfall sollten die Fahrer kontrolliert anhalten, die Warnblinkanlage einschalten und die Warnweste anlegen. Im Notfall sollten Verletzt versorgt werden. 

Grundsätzlich sollte Unfallstelle mit einem Warndreieck gesichert werden. Bei geringfügigen Schäden sollte das Fahrzeug beiseite gefahren werden, die Unfallstelle markiert und die Polizei benachrichtigt werden - auch, damit nach dem verletzten Tier gesucht werden kann.

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