E-Auto für den Hickengrund? Gemeinde Burbach startet Bürgerbefragung

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Ein Fragebogen wird kommende Woche verteilt, um den Bedarf eines E-Bürgerautos für den Hickengrund in Erfahrung zu bringen. Klimamanager Janis Dinter und Bürgermeister Christoph Ewers hoffen auf eine rege Teilnahme an der Befragung, die auch online möglich ist.

Burbach. Die Gemeinde Burbach möchte die Dörfer des Hickengrundes bei der Umsetzung eines E-Bürgerautos unterstützen.

 „Die Mobilität im ländlichen Raum ist wichtiger denn je, um beispielsweise zum Arzt zu kommen oder zum Einkaufen zu fahren“, sagt Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers. Der öffentliche Personennahverkehr bilde sicherlich das Rückgrat, aber es gebe noch Angebotslücken. „Im Obergrund fängt der Bürgerbus diese teilweise auf. Im Hickengrund besteht jedoch offenkundig Bedarf an zusätzlichen Mobilitätsangeboten“, so Ewers. „Das war auch ein Thema des Dorfgespräches des Heimatvereins Holzhausen."

 Die Idee des E-Bürgerautos ist, dass ehrenamtliche Fahrer interessierte Bürger gegen eine freiwillige Spende zu Terminen, Arztbesuchen, privaten Erledigungen oder zum Einkaufen fahren. Um zudem den ambitionierten Klimaschutzzielen Burbachs gerecht zu werden, soll auf die klimaschonende Technologie eines Elektroautos gesetzt werden. 

Im ersten Schritt steht nun eine Bürgerbefragung an, die am 17. Januar startet. „Mit dem Amtsblatt wird ein Fragebogen an alle Haushalte des Hickengrundes verteilt, um den tatsächlichen Bedarf festzustellen und um abzuklären, wie häufig solch ein Fahrzeug in Anspruch genommen würde“, erläutert Janis Dinter, Klimamanager der Gemeinde Burbach. „Wir erhoffen uns dadurch fundierte Grundlagen für die weitere Projektentwicklung.“ Abgefragt wird auch, zu welchem Zweck das E-Bürgerauto genutzt werden würde oder welche Ziele angefahren würden. Der Fragebogen kann auch online über die Internetseite der Gemeinde Burbach, www.burbach-siegerland.de, ausgefüllt werden. 

„Im nächsten Schritt werden dann die Ergebnisse ausgewertet. Geplant ist, das E-Auto, sofern der Bedarf tatsächlich besteht, noch im ersten Halbjahr dieses Jahres ans Fahren zu bringen“, so Dinter. „Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Auch Fahrer müssen gefunden werden. Wer Interesse hat, kann sich gerne schon jetzt melden.“

Finanziert werden soll das Projekt aus kommunalen Mitteln und möglicherweise aus Mitteln des Regionalförderprogramms LEADER. „Es gibt vergleichbare Projekte in Rheinland-Pfalz, die durch LEADER-Mittel unterstützt worden sind. Erste Vorgespräche sind dazu geführt“, so Dinter. 

Als Ansprechpartner steht Klimamanager Janis Dinter telefonisch unter Tel. 02736/45-35 oder per E-Mail an j.dinter@burbach-siegerland.de zur Verfügung.

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