Info-Angebote zu den Naturschätzen

Naturwerkstatt „Alte Schule“ in Holzhausen bekommt Video-Touchscreen

Stellten die Schautafeln vor (v.l.n.r.): Wilmar Hartmann (Heimatverein Holzhausen), Meike Menn (Regionalmanagerin LEADER), Ulrich Krumm (Vorsitzender HV),Helmut Willbach (HV), Roswitha Still (Vorsitzende LEADER-Verein), Dieter Schnurr und Renate Hartmann (beide HV Holzhausen)

Burbach – Über die Natur in Holzhausen und seiner Umgebung zu informieren, das hat sich der Heimatverein Holzhausen  mit der Naturwerkstatt „Alte Schule“ zur Aufgabe gemacht. Die Naturwerkstatt wurde 1998 im Rahmen der Restaurierung und Umnutzung des alten Baudenkmals „Alte Schule“ eingerichtet.

Als gefördertes Leader-Projekt werden nun als Dauerausstellung die Naturschätze des Hickengrundes mittels moderner Technik in Form eines Video-Touchscreen-Terminals und zunächst durch sechs Thementafeln mit digitalen Informationsangeboten präsentiert. 


Drei Natur-Lebensräume des Hickengrundes stehen im Fokus und wurden multimedial als auch klassisch aufbereitet. Dies sind: Die Mittelgebirgsbäche Wetterbach, Weier- und Winterbach, das Naturpark-Juwel Wetterbachtal und das Vulkan- und Wildnis Gebiet „Großer Stein“.

Flyer im Web

Für jedes der Gebiete wurde ein kurzer Vorstellungsfilm angefertigt. Darüber hinaus können weitere Trailer zu aktuellen Naturschutzthemen aufgerufen werden. In Verbindung mit den bereits vorhandenen Informations- und Ausstellungsbausteinen erlauben die neuen Angebote einen ganz nahen Blick auf die Vielfalt der regionalen Natur. Auch den jüngeren Betrachtern wird damit ein kurzweiliger Aufenthalt ermöglicht. 65 Prozent der Einrichtungskosten von etwa 8.400 Euro werden durch Leader-Mittel gefördert. (davon Anteil Eler: 4.336,28 Euro und Anteil Land: 1.084,07 Euro.

Ein kleiner Flyer, der auch auf der Website des Heimatvereins www.heimatvereinholzhausen.de eingestellt wird, informiert über die Naturwerkstatt und über die weiteren Naturschutzangebote. Geplant ist, zu den zu vereinbarenden individuellen Terminen feste Öffnungszeiten für die Naturwerkstatt einzurichten. Ulrich Krumm als Projektverantwortlicher hofft nun darauf, dass die neuen Einrichtungen in dem über 250 Jahre alten Gebäude das Interesse der Einheimischen und der Dorfbesucher wecken.

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