Mehr Platz für Schüler und Lehrer

Richtfest bei Erweiterungsbau Gemeinschaftlichen Sekundarschule in Burbach gefeiert

Der Erweiterungsbau der Gemeinschaftlichen Sekundarschule in Burbach nimmt Formen an. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.

Burbach - An der Gemeinschaftlichen Sekundarschule in Burbach wurde jetzt Richtfest beim Erweiterungsbau gefeiert.

„Ein erklärtes Ziel der Gemeinde Burbach als Schulträger ist es, für das Lernen und Arbeiten in den Schulen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen“, teilt die Gemeinde in einer Presseinfo mit. „Dazu gehören gut ausgestattete und ausreichend große Räumlichkeiten.“ Mit dem Erweiterungsbau an der Gemeinschaftlichen Sekundarschule, an dem jetzt Richtfest gefeiert wird, will die Gemeinde zur Umsetzung dieses Zieles beitragen.

Bürgermeister Christoph Ewers hielt eine Ansprache. 

 

Schule habe sich in den letzten Jahren zunehmend verändert, heißt es weiter. Schüler und Lehrer verbringen mehr Zeit in der Schule, der Raumbedarf ist gestiegen. In Burbach habe außerdem nach der erfolgreichen Etablierung der Gemeinschaftlichen Sekundarschule seit 2011 die Schüler- und damit auch die Lehrerzahlen zugenommen. „Nachdem außerdem mit dem Bau der Mensa 2015 die Pausenhallenfläche der ehemaligen Hauptschule weggefallen war, hat der Rat der Gemeinde die Verwaltung Ende 2016 beauftragt, einen Erweiterungsbau zu planen, der den Bau einer Aula und eines neuen Verwaltungstraktes umfasst“, so die Gemeinde.

Wie bei verschiedenen anderen Großprojekten der Gemeinde Burbach wurde auch für dieses Bauvorhaben ein baubegleitender Arbeitskreis aus Vertretern der Politik, der Schulleitung und der Verwaltung ins Leben gerufen. Die Baukosten wurden während der Planungszeit auf 5.350.668 Euro geschätzt.

Der offizielle Spatenstich für die Ausschachtungsarbeiten erfolgte Ende März. Im Rahmen der Ausschachtungsarbeiten wurden insgesamt rund 2.740 Kubikmeter Erdaushub bewegt und zu einem großen Teil talseits wieder eingebaut. Hierdurch konnte die Schulhoffläche im Bereich der Aula deutlich erweitert werden.

Nach Abschluss der Erdarbeiten entstand ab Mai der Rohbau in Stahlbeton mit einer Grundfläche von rund 500 Quadratmetern. In diesem Erdgeschoss befindet sich die eigentliche Aula mit einer Bühne und den entsprechenden Technikräumen.

Schulhof wird in Angriff genommen

Das Obergeschoss mit dem neuen Verwaltungstrakt und dem neuen Lehrerzimmer wurde aus Klimaschutzgründen bewusst in Holzrahmenbauweise ausgeführt, teilt die Gemeinde mit. Dort sind zukünftig die Schulleitung, das Sekretariat, verschiedene Besprechungsräume sowie das neue Lehrerzimmer auf einer Fläche von 170 Quadratmetern untergebracht. Das neue Lehrerzimmer bietet insgesamt Platz für 72 Lehrkräfte.

Die Fenster im Verwaltungstrakt sind bereits montiert. Die Dachdeckerarbeiten beginnen Anfang November, so dass das Gebäude noch vor Beginn der Wintermonate wetterfest verschlossen ist. In den kommenden Monaten sollen die Innenausbauarbeiten einschließlich der technischen Gebäudeausstattung erfolgen. Geplant ist die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Gebäudes zum Schuljahr 2020/2021.

Nach der Fertigstellung wird der Schulhof in Angriff genommen. Auch hierfür wurden bereits Planungen vorgestellt und eine Grundsatzentscheidung zur Realisierung getroffen.

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