Thema Sicherheit

Prävention: Bundeswehr und Polizei  sind auf dem Stegskopf präsent

Bundeswehr und Polizei werden das Land auf dem Stegskopf unterstützen. Foto: Reservistenverband/Detlef Struckhof

Bei 1500 oder gar 3000 Menschen in einer Unterkunft brachten viele der anwesenden Bürger ihre Bedenken zum Thema Sicherheit zum Ausdruck.

Winfried Konrad, seit 40 Jahren Strafvollzugsbeamter und jetzt Sicherheitsbeauftragter für den Stegskopf, versucht zu beruhigen: „Wir wollen den Versuch starten, das Ding so gut wie möglich über die Bühne zu bringen.“ Auf dem Gelände wird es Einkaufsmöglichkeiten geben, die Flüchtlinge können sich sportlich betätigen.

Bundeswehr will Land unterstützen

Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, sieht sich als Bürger ebenfalls von der Gesamtsituation betroffen: „Es gibt keine Chance, die Zahl zu steuern.“ „Wir werden das Land so gut wie möglich unterstützen.“ 15 Prozent der Bundeswehrangestellten seien in Bereitschaft, um kurzfristig helfen zu können.

„Wir wissen, wie die Lage im Land ist. Natürlich verläuft die Unterbringung nicht immer konfliktfrei bei vielen unterschiedlichen Regionen und Ethiken“, so der leitende Polizeidirektor, Leiter der Abteilung Polizeieinsatz und stellvertretender Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Koblenz, Christoph Semmelrogge.

Er nannte die Aufnahmeeinrichtung Diez, die der auf dem Stegskopf ähnlich sei, als Beispiel. Es gebe dort kaum Strafprobleme, der Rahmen der Diebstähle sei erträglich.

Geplant sei erst einmal die Prävention: Die Flüchtlinge kämen aus Staaten die mit einem Rechtsstaat nichts zu tun haben. „Wir sind in der Region präsent. Das ist mit dem Innenministerium so abgestimmt.“

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