Hang abgerutscht: Vollsperrung der Bogenstraße in Freudenberg

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Sorgenvoll versammeln sich die Anwohner rund um die Bogenstraße an der Hangbruchstelle, um die Arbeiten zu beobachten.

Freudenberg. An der Ecke Bogenstraße und Schützenstraße wird seit einigen Wochen gebaut. Auf einer grünen Wiese oberhalb der Firmengebäude von der Harburg-Freudenberg Mixing Group, soll ein Parkhaus entstehen.

Seit Karfreitag ist die Baustellen-Welt nicht mehr in Ordnung. Zu diesem Zeitpunkt wurden erste Veränderungen am Hang zur Bogenstraße bemerkt. Über die Osterfeiertage entstand dann ein mehrere Quadratmeter großer Berghang-Abgang. Dieser Erdrutsch machte es nötig, die Baustelle vor der geplanten Weiterarbeit von einem Bodengutachter untersuchen zu lassen. Was der Grund für diesen gefährlichen Erdrutsch sein könnte, darüber wollte auch Karl-Herrmann Hartmann als Leiter des Stadtbauamtes, nicht spekulieren.

Nach der zunächst halbseitigen Sperrung der Fahrbahn, haben die Verantwortlichen die Fahrbahn am Ende der letzten Woche dann komplett für den Verkehr gesperrt. Mittlerweile fängt die Baufirma an, den abrutschenden Berg zu stützen. Nun rollen die Lkw nach wochenlangem Abtransport des Erdaushubs zum Depot, nun wieder in umgekehrter Richtung, wieder zurück zur Baustelle.

Die bauausführende ARGE zum Parkhaus-Neubau hat alle Anwohner der Bogenstraße angeschrieben und folgende Erklärung zugestellt: „Im Zuge der Bauarbeiten sind unerwartet geologische Bedingungen aufgetreten, die uns vorher nicht bekannt waren. Aus diesem Grund ist die Bogenstraße im oberen Bereich gesperrt“.

Da die Müllabfuhr aufgrund der Sperrung vorerst nicht mehr in die Bogenstraße einfahren kann, wurde bis auf weiteres ein Sammelplatz für die Abfallbehälter eingerichtet. Die Abfallbehälter werden von der „ARGE Parkhaus“ an den Sammelplatz gebracht und natürliche auch zurück. Wie lange die Vollsperrung anhält, ist derzeit ungewiss.

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