Nachlöscharbeiten an der Brandruine in der Plittershagener Straße

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Plittershagen. Am Montagmorgen um kurz nach acht Uhr wurde die Feuerwehr Freudenberg zu Nachlöscharbeiten an die Brandruine an die Plittershagener Straße gerufen.

Ein Anwohner bemerkte eine Qualmwolke am Kamin des total zerstörten Wohnhauses und alarmierte die Rettungskräfte.Am späten Samstagnachmittag kam es zu einem Wohnhausbrand. Dabei kam der 70-jährige Hauseigentümer ums Leben. Seine Ehefrau (54) wurde bei versuchten Löscharbeiten schwer verletzt. Die 30-jährige Tochter und deren 1-jähriger Sohn wurden leicht verletzt ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben und in Siegener Krankenhäuser gerbracht.

Auch ein Ersthelfer, der die Rettungskräfte alarmiert hatte, musste vom Rettungsdienst betreut werden. Die Freiwillige Feuerwehr Freudenberg war mit den Einheiten Plittershagen, Freudenberg, Büschergrund, Oberfischbach, Niederndorf und Heuslingen-Bottenberg waren mit rund 80 Einsatzkräften, unter Leitung Freudenbergs Stadtbrandinspektor Rainald Thiemann, vor Ort. Die restlichen Freudenberger Feuerwehreinheiten stellten im Stadtgebiet den Grundschutz sicher. Wegen der aufwendigen Löscharbeiten wurden auch Einsatzkräfte der Löschgruppe Weidenau in den Bereitstellungsraum am Asdorfer Weiher beordert.  

Im Einsatz war am Samstag auch das Technische Hilfswerk (THW). Der Siegener Zugtrupp war mit einem Fachberater an der Einsatzstelle vor Ort. Dort war der eigentliche Brand mittlerweile weitgehend gelöscht, allerdings war technische Hilfeleistung beim Abstützen der Brandruine erforderlich. Neben Siegen waren auch die THW-Ortsverbände Attendorn, Bad Berleburg, Bergneustadt, Gummersbach und Waldbröl in Plittershagen. Zur Koordination der Anlieferung des Stützmaterials wurde durch den Führungstrupp der Siegener Fachgruppe Führung und Kommunikation kurzfristig eine entsprechende Lotsenstelle eingerichtet.  

Feuerwehreinsatzleiter Rainald Thiemann lobte einmal mehr den örtlichen Zusammenhalt der Bewohner, die noch am Abend damit begannen die Retter mit warmen Getränken und Speisen zu versorgen. Der Dauerregen und die sonst widrigen Umstände verlangten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei einen kräftezehrenden Einsatz ab.

Der Stromversorger musste den größten Teil des Dorfes am Samstagabend für mehrere Stunden von der Stromversorgung abtrennen. Am Montagmorgen rückten die Energieversorger mit einem größeren Aufgebot Personal und Fahrzeugen an, um die sichere Versorgung wieder herzustellen.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Siegen haben den Einsatzort beschlagnahmt und noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Feuerwehr musste am Montagmorgen zu Nachlöscharbeiten zum total zerstörten Wohnhaus ausrücken.

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