Radelnd helfen

Extreme Touren ist das Steinebacher Ehepaar Wolff gewöhnt: Derzeit radeln Kirsten und Frank durch Frankreich und sammeln Spenden für die Stiftung 'Fly & Help'.

Sie erklimmen schwierigste Bergpässe, meistern rasante Abfahrten und durchstreifen wunderschöne Landschaften - Kirsten und Frank Wolff aus Steinebach sind begeisterte Rennrad-Fahrer und haben schon so manche Tour bestritten. Im vergangenen Jahr radelte das Steinbacher Ehepaar bis an den südlichsten Festlandpunkt Europas. Vor einigen Tagen brachen sie zu einem neuen Abenteuer auf. Diesmal sind die französischen Alpen ihr Ziel.

Neben dem Spaß am Rennradfahren und der körperlichen Herausforderung haben die Sportler auch die gute Sache im Blick. Ihre Idee: Paten spenden pro Höhenmeter oder unterstützen eine komplette Passauffahrt. Ein Beispiel verdeutlicht das Vorhaben: Der Bonette-Pass hat eine Höhe von 2712 Meter. In der Auffahrt von der Südseite überwinden Kirsten und Frank Wolff auf einer Länge von 25 Kilometern bergan 1565 Höhenmeter. Das macht für den Pass-Paten 1565 Euro - pro Höhenmeter ein Euro. Alle Spenden kommen vollständig der Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP zugute (Spendenkonto Westerwald Bank: Kto.-Nr. 5550, BLZ 573 918 00, Stichwort "Radtour Frankreich").

Innerhalb von drei Wochen sollen 26 Alpenpässe und rund 48.200 Höhenmeter bezwungen werden. Auf dem Etappen-Plan stehen namhafte Pässe, die durch die Tour de France bekannt sind: Großer St. Bernhard Pass (2473 Meter), Kleiner St. Bernhard (2188 Meter), Col d´Iseran (2770 Meter), Col du Galibier (2646 Meter) oder der Mont Ventoux (1841 Meter). Weil die legendäre Frankreichrundfahrt derzeit noch durchs Land zieht, disponierten die Wolffs kurzerhand um. Schließlich wollten sie im Bereich des Galibier-Passes nicht mit den Radprofis in Konflikt geraten.

Ausführliche Informationen zur Tour, die noch bis zum 6. August geplant ist, sind im Internet unter www.greenhorn-team.de/index.html abrufbar.

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