Alle Freizeitaktivitäten bleiben erhalten

5400 Besucher: Bergbaumuseum in Sassenroth zieht Bilanz

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Alle Angebote des Bergbaumuseums werden auch in 2016 wieder fortgeführt. So auch das Forschercamp und die GPS-Schatzsuche „Gold des Giebelwaldes“.

Sassenroth. Im Bergbau wurde die Leistung meist in Tonnen angegeben. Hierbei hält man sich im Bergbaumuseum in Herdorf- Sassenroth nicht an die Tradition, sondern gibt Besucherzahlen an. 5400 Menschen besuchten im letzten Jahr das Bergbaumuseum.

Museumsleiter Achim Heinz freut sich darüber: „Nach einem Tief vor einigen Jahren bewegen sich unsere Besucherzahlen recht stabil um die 5000. Wenn wir darüber sind, war es ein gutes Jahr.“ Ein Grund für die gestiegenen Zahlen seien laut Bergbaumuseum nicht nur die montangeschichtliche Darstellung in Museum und Schaubergwerk mit den zahlreichen Sonderausstellungen, sondern wohl vor allem die pädagogischen Angebote. Das Bergbaumuseum ist mittlerweile bekannt für seine Unterrichtprojekte mit Schulen, spezielle Ferienprogramme wie das „ForscherCamp“, die GPS-Schatzsuche „Gold des Giebelwaldes“ sowie den „Trödelstein-Forschertag“. Neben dem Museumsbetrieb wurden im Vorjahr unter anderem 65 Mineralienexkursionen durchgeführt. 

In Sassenroth betont man den guten Kontakt zu Schulen, Jugendamt und Jugendpflegen und Susanne Wilmsen Erlebnisevents. Auch ansonsten sei das Museum immer besser vernetzt. So gehört auch der Besucherstollen „Hüttenwäldchen“ der Herdorfer Mineralienfreunde mit zum Angebot des Bergbaumuseums. In Sassenroth treffen sich der Geopark Westerwald-Lahn-Taunus, die Eisenstraße Südwestfalen und die Georoute Druidensteig, die 2015 von Wirtschaftsministerin Lemke im Bergbaumuseum eröffnet wurde. Alle Angebote werden auch in 2016 wieder fortgeführt. 

Dennoch steht ein besonderes Jahr bevor: Zum 200-jährigen Bestehen des Landkreises Altenkirchen wird auch das Bergbaumuseum zusammen mit der Kreisvolkshochschule einen Reigen von Sonderveranstaltungen im Jubiläumsjahr anbieten. 

Aktueller „Blickfang“ im wahrsten Sinne des Wortes ist die Mineralienausstellung „Schätze der Tiefe“, die bis zum 31. März 250 seltene Schaustufen des berühmten „Florz-Füsseberger Gangzugs“ (Herdorf- Biersdorf) präsentiert. Diese Ausstellung wird danach wahrscheinlich nie wieder zu sehen sein, da die Exponate von vielen verschiedenen Sammlern zur Verfügung gestellt wurden. Außer montags ist das Bergbaumuseum täglich von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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