Drei Tafeln beschädigt

Risse weist die Tafel an der Bollnbach auf, die aber zu reparieren sind. Foto: Rainer Wirth

Mit Bestürzung haben die Mitglieder des Westerwald- Vereins die andauernde Beschädigung und teilweise Zerstörung von Wandertafeln des Heimatwanderweges des Vereins registriert. Der Verein hat diesen Pfad unter erheblichen finanziellen Aufwendungen für die Wanderfreudigen und auch für das Image der Stadt eingerichtet.

Die sinnlosen Zerstörungen kosten den Verein nun erneut Geld, wobei in jedem Falle Anzeige erfolgt in der Hoffnung, die Rowdys für den Schaden haftbar machen zu können. Als Totalschaden kann die Wandertafel am Hause Homscheid abgeschrieben werden. Beim Westerwald- Verein ist man guter Hoffnung, dass es der Polizei gelingt, anhand von Hinweisen aus der Bevölkerung die Tat zu rekonstruieren und die Täter zu ermitteln.

Leere Versprechungen

In der Wandertafel am Glück-auf-Stadion zeigen sich Risse, die nicht durch die Witterung entstanden sein können. Diese Tafel steht weit außerhalb des Ortes und ist daher besonders anfällig. Der Schaden kann aber vom Verein behoben werden. Ein Dauerthema ist die Beschädigung der Tafelhalterung an der ehemaligen Grube "San Fernando". Ein tschechischer Lkw-Fahrer rammte beim Rangieren mit seinem Fahrzeug die Halterung und zerstörte sie.

Da der Lkw als Zulieferer der Firma Köhler öfter nach Herdorf kommt, wurde der Verursacher angesprochen und versprach hoch und heilig, den Schaden zu ersetzen. Dabei ist es dann auch geblieben...

Auf mehrere Anschreiben hat die Firma in der Tschechei nicht reagiert, auch der Lkw-Fahrer ist nicht mehr ausfindig zu machen. Der Verein: "So viel zu Schadensregulierungen in einem EU-Nachbarland". Auf den Kosten bleibt der Verein allemal sitzen, der daher im neuen Jahresprogramm etliche Aktionen starten wird, um Geld hereinzubekommen.

Unter anderem geht der Erlös des Verkaufs von "Kräbbelchen" an Rosenmontag, 23. Februar, ab 12 Uhr vor der Bäckerei Achenbach in die Tafelrenovierung, ebenso der Erlös des Filmabends "Es riecht nach Mord" am 27. März, 19 Uhr, im Knappensaal.

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