„Feuer und Eisen“: Ausstellung im Rathaus Herdorf eröffnet

Die Ausstellung „Feuer und Eisen“ zeigt unter anderem dieses Foto des Pförtnerhaus der Friedrichshütte (1965) von Hans Lachmann.

Herdorf. Mit zahlreichen Gästen fand jetzt die Vernissage zur Fotoausstellung „Feuer und Eisen – Erinnerungen an eine vergangene Arbeitswelt“ im Rathaus Herdorf statt.

Nach Grußworten von Landrat Michael Lieber und Bürgermeister Uwe Erner führte der frühere Büroleiter Alfons Bender durch die von ihm realisierte Ausstellung, mit der an die Schließung der Friedrichshütte vor 50 Jahren erinnert wird.

120 Fotos aus einem Zeitraum von rund 80 Jahren werden präsentiert, beginnend mit den ältesten Postkarten um 1890 bis zu den Abbrucharbeiten 1971. Während bei den älteren Aufnahmen die Fotografen nur selten bekannt sind, stammen die Fotos aus den 1950er und 1960er Jahren überwiegend von professionellen Fotografen (Hans Lachmann, Horst Günther Koch, Gerhard Pochert, Robert Stinner). Neben Ansichten des Hüttengeländes werden verschiedene Arbeitsabläufe und einige Gruppenfotos präsentiert. Begehrtes Motiv der Fotografen war der Hochofenabstich, von dem eine Schwarz-Weiß-Aufnahme des Düsseldorfers Hans Lachmann und eine Farbaufnahme des Siegeners Horst Günther Koch gezeigt werden. Hobbyfotografen fanden dagegen häufig ihre Motive in dem nach 1968 brachliegenden Werk.

Präsentiert wird die Ausstellung im Obergeschoss des Herdorfer Rathauses bis zum 29. Juni zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Verwaltung.

Zusätzlich ist sie am kommenden Sonntag und am Pfingstsonntag jeweils von 14 – 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

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