"325 Jahre Stadtrechte"

Überreichung der Jubiläumsurkunde: die Ausstellung weist den Weg in die Gegenwart.

Am

1. Mai 1687 verlieh Fürst Wilhelm Moritz von Nassau-Siegen (1649-1691) dem Dorf Hichenbach die Fleckenrechte und die zu "Bürgern" erhobenen Einwohner von Hilchenbach erhielten die Rechte, sich mit Toren, Mauern und Gräben zu befestigen, Märkte abzuhalten, Wegegelder zu erheben, jährlich zwei Bürgermeister zu wählen, die herrschaftlichen Güter zur Viehhude zu benutzen, die Befreiung von bestimmten Abgaben und von Hand- und Spanndiensten, ferner die Zusage zur Förderung von Justiz und Handwerk.

Aus dem Fundus von Stadtarchiv und Stadtmuseum werden bis zum 30. Juli Archivalien und Objekte gezeigt, die sich im Rückblick auf die Stadtrechte beziehen, wie etwa die Bilder der Bürgermeister, Siegel und Stempel, Druckstöcke für die Festschrift des Jahres 1937, Wappen, Zunftbriefe, Email-Schilder und Fotos der Festumzüge 1937 und 1987. Hervorzuheben sind die beiden Bürgerbücher der Jahre 1687-1938 bzw. 1933-1968 und die 1887 angefertigten Fotos für die 200-Jahrfeier.

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab eröffnete die Ausstellung und dankte ausdrücklich Museumsleiter und Archivar Reinhard Gämlich für die gelungene Zusammenstellung der Exponate. Hasenstab betonte die Bedeutung des Jubiläums und der damit verbundenen Hilchenbacher Geschichte, denn Vergangenheit ist ein Teil des Heute und hat die Stadt zum dem gemacht, was sie heute ist. Kreisheimatpfleger Dieter Tröps übergab dem Bürgermeister anschließend die Jubiläumsurkunde als Vertreter des Kreisheimatbundes Siegerland-Wittgenstein.

Die Ausstellung kann bis zum 30. Juli zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden. Mehr Infos zu den Ausstellungen im Stadtmuseum gibt es unter Tel.: 02733/288-260 und unter www.hilchenbach.de.

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