Mit Blumen und Geläut

Traktoren statt Kühe: Almabtrieb Müsen machte Besuchern Spaß 

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Auch das Wetter spielte mit beim Almabtrieb in Müsen. 

Müsen. Die Müsener sind für verrückte Ideen bekannt. So wunderte es auch im Hilchenbacher Ortsteil auch niemanden, als jetzt rund 50 Traktoren und andere Schlepper von der Aspe über verschiedene Nebenstraßen auf die Hauptstraße und schlussendlich zum Bürgerhaus tuckerten.

Ein Almabtrieb, nur eben nicht mit Ochsen und Küchen wie in den Bergen, sondern mit Traktoren. Die Idee dazu hatte der inzwischen verstorbene Müsener Löschzugführer Martin Lau einmal gehäußert, 2014 fand dann die erste Veranstaltung dieser Art statt. Auch 2016 hatten die Treckerfreunde Müsen zur Wiederholung geladen. 

„Alle zwei Jahre soll dieses Event stattfinden und mit immer mehr Teilnehmern, das ist ja auch ein gutes Zeichen der Anerkennung“, erklärte der 1. Vorsitzende der Treckerfreunde Müsen, Jürgen Krämer. Sechs befreundete Traktorfahrer aus Helberhausen waren der Einladung gefolgt. Viele Traktoren waren bunt geschmückt, an einigen bimmelten kleine und große Kuhglocken und auf den Wagen hinter den Treckern hatten die Mitfahrer ihren Spaß. 

Klein wie groß war auf den Beinen. Viele Müsener waren schon bei der Aufstellung in die Aspe gekommen, andere hatten sich entlang der Hauptstraße und überwiegend in der Ortsmitte vor der Kirche einen guten Platz gesucht, um die knatternde Gruppe zu erleben. Beim Bürgerhaus angekommen, ging die Feier erst richtig los. Musikalisch wurde der Almabtrieb vom Spielmannszug Müsen und dem Musikverein Müsen begleutet. Der Schützenverein  übernahm die Bewirtung.  

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