Bestätigung fehlt

Dass die Frage "Der Luchs in NRW - Große Chance oder nur ein Traum?" viele Menschen zu interessieren scheint, wurde am Freitagabend im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth mehr als deutlich.

Zu dem Termin, der vom Forstamt Siegen-Wittgenstein, der Biologischen Station und dem Verein Waldland Hohenroth ins Leben gerufen worden war, kamen weit mehr Besucher als erwartet. Über 130 Gäste informierten sich bei der gut zweistündigen Veranstaltung. Eröffnet wurde diese von Forstdirektor Diethard Altrogge. Nach seiner Einleitung überreichte er das Mikrofon an Dr. Ingrid Hucht-Ciorga. Die Diplom-Biologin beschäftigt sich schon mehr als 30 Jahre mit dem Luchs und war somit eine kompetente Vortragsreferentin. Derzeit gäbe es keine bestätigten Angaben darüber, ob in den heimischen Wäldern am Rothaarsteig Luchse leben. Durch intensive Forschungen und Untersuchungen zum Luchs habe man sehr viel über seine Lebensumstände und Vorkommen erfahren.

Wie aber sieht es in der Region genau aus? Hier gab Hucht-Ciorga an, dass ein Tierpfleger in der Nähe des Panorama-Parks Anfang 2011 eine Luchsin mit zwei Jungen beobachtet habe. Luchse seien zwar in dem Park in einem Gehege zu finden, doch die Beobachtungen hatte der Tierpfleger außerhalb des Zaunes gemacht und dieser sei vollkommen intakt gewesen. Überlegungen, Luchse der Region anzusiedeln, gebe es derzeit nicht. "Dennoch können wir versuchen, die Bedingungen für zugewanderte Luchse zu verbessern", so die Diplom-Biologin.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare