Bezahlbare Friedhöfe

Der Dahlbrucher Friedhof bietet einen würdigen Rahmen.

Im Stadtgebiet von Hilchenbach befinden sich zur Zeit zwölf Friedhöfe in Trägerschaft der Stadt Hilchenbach. Davon werden bis auf einen alle von der Stadtverwaltung selbst betrieben.

Bei dem RuheForst-Friedhof ist der Betrieb auf ein Privatunternehmen, die Firma RuheForst GmbH übertragen, die eine Beisetzung in der natürlichen Umgebung eines Hilchenbacher Waldgebietes arrangiert. Auf den anderen elf Friedhöfen sind sowohl Erd- als auch Urnenbestattungen möglich. Dabei bietet die Stadt Hilchenbach unterschiedliche Formen an. Im Einzelnen kann je nach Friedhof zwischen Reihengrabstätten, Reihengrabstätten als Wiesengräber, anonymen Grabstätten für Erdbestattungen, Wahlgrabstätten, Urnenwahlgrabstätten, anonymen Grabstätten für Urnenbestattungen bis hin zur Verstreuung der Totenasche, die aber bisher nur auf dem Friedhof in Dahlbruch möglich ist, gewählt werden.

"Der Anteil der Urnenbestattungen beläuft sich wie in den letzten Jahren auf etwa die Hälfte", betont der für die Friedhofsverwaltung zuständige, städtische Mitarbeiter Josef Buchen den gleichbleibenden Trend in der Bestattungskultur. Auch die pflegefreien Grabstätten werden weiterhin rege in Anspruch genommen. Die Stadt Hilchenbach trägt bereits seit einiger Zeit durch ein entsprechendes Angebot an Bestattungsarten dazu bei. Die dadurch zur Verfügung stehenden Wiesengräber und anonymen Grabstätten unterscheiden sich von traditionellen Grabarten wie Reihengrab, Wahlgrab und Urnenwahlgrab insofern, dass dort keine Grabgestaltung durch die Angehörigen möglich ist und die Pflege der Grabfläche durch die Stadt Hilchenbach gegen Berechnung einer Gebühr durchgeführt wird. Bei den anonymen Gräbern findet keine namentliche Kennzeichnung statt.

Verstreuung der Asche

Dagegen ist bei den Wiesengräbern eine Namensplatte in der Größe von 50 cm x 40 cm, die bodengleich einzulassen ist, zulässig. Eine Besonderheit besteht, wie schon erwähnt, auf dem Friedhof Dahlbruch mit der Möglichkeit die Beisetzung durch Verstreuung der Totenasche durchzuführen. Diese Bestattungsform muss die oder der Verstorbene allerdings durch eine handschriftliche Verfügung von Todeswegen bestimmt haben. Vor der Beisetzung ist diese Bestimmung der städtischen Friedhofsverwaltung im Original vorzulegen.

Aus Gründen eingeschränkter Friedhofsflächen oder (noch) nicht vorhandener Nachfrage werden nicht alle zuvor genannten Arten von Grabstätten auf jedem Friedhof angeboten. Grabfelder für Reihen-, Wiesen-, Wahl- und Urnenwahlgrabstätten sind überall vorhanden. Die Möglichkeit der anonymen Bestattung ist derzeit nur auf den Friedhöfen in Dahlbruch, Hilchenbach (nur als Urnengrab) und Müsen gegeben.

Für die Abhaltung der Trauerfeiern bietet die Stadt Hilchenbach auf den meisten Friedhöfen die Friedhofskapellen an. Diese stehen in den Stadtteilen Allenbach, Dahlbruch, Helberhausen, Hilchenbach, Müsen und Vormwald zur Verfügung. In den Orten Grund, Lützel, Oechelhausen und Ruckersfeld werden die Dorfgemeinschaftshäuser für diesen Zweck genutzt.

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