Ministerin Löhrmann: Analyse der US-Wahl im Unterricht fördert Demokratieverständnis

Clinton oder Trump - Gymnasium Stift Keppel Hilchenbach nahm am „U.S. Election Project“ teil

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Schulministerin Sylvia Löhrmann dankte den Schülerinnen des Gymnasiums Stift Keppel für die Teilnahme am Wettbewerb „U.S. Election Project“.

Hilchenbach. 14 Lerngruppen aus Nordrhein-Westfalen haben an dem englischsprachigen Schülerwettbewerb „U.S. Election Project“ der US-amerikanischen Botschaft teilgenommen. In dem Projekt zur 58. US-Präsidentschaftswahl untersuchten die Schulklassen jeweils einen US-Bundesstaat und den dortigen Wahlkampf.

Auf Grundlage ihrer Recherchen gaben sie eine begründete Prognose über den Wahlausgang in ihrem Staat ab. Im Rahmen einer regionalen Abschlussveranstaltung präsentierten die Schüler gestern ihre Wahlprognosen im Schulministerium in Düsseldorf. Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Die Lerngruppen haben sich in englischer Sprache und mit Hilfe digitaler Medien mit der Wahl als demokratischem Element auseinandergesetzt.“ 

Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Generalkonsul Michael R. Keller diskutierte Ministerin Löhrmann mit den Schülern verschiedene Themen rund um den US-Wahlkampf sowie die Bedeutung von demokratischen Wahlen. Ministerin Löhrmann lobte das Engagement der Schüler: „Indem Sie Ihre Stimme abgeben, haben Sie die Möglichkeit, Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen. Wer demokratisch denkt, geht offen auf seine Mitmenschen zu, ist tolerant gegenüber Fremden und möchte die Zukunft gemeinsam gestalten. Dieses Verständnis von Demokratie ist derzeit wichtiger denn je. Mit Ihrer Teilnahme am ‚U.S. Election Project‘ haben Sie gezeigt, dass Sie sich mit aktuellen demokratischen Prozessen beschäftigen.“

Die folgenden zehn NRW-Schulen stellten ihre Prognosen für die US-Bundesstaaten in Düsseldorf vor. Die ersten vier Schulen haben ihre Projekte zudem bei einem bundesweiten Wettbewerb eingereicht und wurden für ihre Beiträge von der US-Botschaft mit insgesamt vier Awards ausgezeichnet: 

  • Wilhelm-Kraft-Gesamtschule des Ennepe-Ruhr-Kreises (Bundesstaat Michigan): „Transatlantic Award“ 
  • Max-Planck-Gymnasium, Gelsenkirchen (Bundesstaat Massachusetts): Award „Creative Video“ 
  • Mataré Gymnasium, Meerbusch (Bundesstaat Washington): Award „Educational Video“ 
  • Hubertus-Schwartz-Berufskolleg, Soest (Bundesstaat Alaska): „Transatlantic Award“ 
  • Gymnasium der Stadt Alsdorf (Bundesstaat Indiana) 
  • St. Hildegardis-Gymnasium, Duisburg (Bundesstaat Mississippi) 
  • Gymnasium Essen-Werden (Bundesstaat Iowa) 
  • Gymnasium Stift Keppel, Hilchenbach (Bundesstaat Florida) 
  • Meerbusch-Gymnasium, Meerbusch (Bundesstaat Oregon) 
  • Annette-von-Droste-Huelshoff-Gymnasium, Münster (Bundesstaat Oklahoma) 

Das „U.S. Election Project“ wurde zum zweiten Mal von der US-Botschaft in Berlin in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und dem Verein Life initiiert und richtet sich vor allem an die Fächer Englisch und Politik. Konzipiert wurde der Schülerwettbewerb als Blended-Learning-Projekt, das heißt als eine Mischung aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Inhaltlich beschäftigen sich die Schüler mit dem Wahlkampf in einem US-Bundesstaat anhand lokaler Berichterstattung, Demografie der Bevölkerung, Wahlgeschichte, sozioökonomischen Verhältnissen sowie vorherrschenden Wahlkampfthemen. Neben der regionalen Abschlussveranstaltung in Düsseldorf fand gestern auch die zentrale Abschlussveranstaltung in der US-Botschaft in Berlin statt. 

Weitere Informationen zum „U.S. Election Project“ finden Interessierte im Internet unter www.teachaboutus.org/

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