„Keppels Früchtchen“ unterzeichnen Vertrag

Eine Streuobstwiese für die Apfelsorte „Jakob Fischer“

Vertreter der Schülergenossenschaft und Bürgermeister Menzel bei der Vertragsunterzeichnung.

Hilchenbach. Die Schülergenossenschaft „Keppels Früchtchen“ möchte auf einem städtischen Grundstück nahe der Grundschule Allenbach eine Streuobstwiese anbauen. Dazu sollen 16 Apfelbäume auf dem Grundstück gepflanzt werden.

Es handelt sich dabei jeweils um acht Bäume mit alten Sorten wie „Grahams Jubiläumsapfel“ und „Jakob Fischer“. Michael Schäfftlein, Lehrer am Gymnasium Stift Keppel und Projektleiter sowie der Vorstand von „Keppels Früchtchen“, Jacob Baur, Dagh Zeppenfeld und Nils Limper stellten die zukünftigen Pläne der Schülergenossenschaft vor. In diesem Jahr fiel die Apfelernte und der somit produzierte Apfelsaft nicht so ertragreich aus wie im Jahr zuvor. Deshalb entschloss man sich dazu, weitere Bäume zu pflanzen, um den Ertrag auch in Zukunft sicher zu stellen. Zudem füllten einige städtische sowie private genutzte Obstbäume den Bestand an Äpfeln auf. Private Grundstückseigentümer, die in Besitz eines nicht bewirtschafteten Apfelbaums sind, können sich ebenfalls an Michael Schäfftlein oder Gudrun Roth wenden, damit die Äpfel von der Schülergenossenschaft verwendet werden können. 

Der Verkauf des Apfelsaftes findet dabei vorrangig in der Schule und bei schulischen Veranstaltungen statt. „Die langfristige sinnvolle Nutzung des Obstes und die damit verbundenen Aufgaben, bringen den Schülerinnen und Schülern wirtschaftliches Denken in Form eines Unternehmens, hier der Schülergenossenschaft, bei“, so Bürgermeister Menzel. Gudrun Roth, Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement, stellte die Rahmenbedingungen für die Nutzung und Pflege des städtischen Grundstückes vor. In einem Vertrag wird die sogenannte Grundstückspatenschaft festgehalten. Diesen unterzeichneten der Bürgermeister und der Vorstand der Schülergenossenschaft vor kurzem.

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