Nachlese der Aktion „Frühjahrsputz in Hilchenbach“

Menge weiter angestiegen

Die kleinen „Frühjahrsputzer“ waren mit vollem Eifer bei der Sache.

„Der Einsatz der zahlreichen kleinen und großen Helfer hat sich wieder gelohnt“, stellte Gudrun Roth als Fazit des diesjährigen Frühjahrsputzes, den sie als städtische Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement erstmalig organisiert hatte, erfreut fest. Eine stolze Müllmenge kam durch dieses große ehrenamtliche Engagement zusammen.

Hilchenbach.

Rund 9,5 Tonnen Abfall und 110 Altreifen sammelten die fleißigen Ehrenamtlichen in Wald und Flur und damit im Vergleich zum Vorjahr 1,3 Tonnen Müll und 64 Altreifen mehr. Dieser Erfolg ist vielleicht auch auf die vier weiteren Gruppen, die in diesem Jahr mitgemacht haben, zurückzuführen. Insgesamt haben 25 Gruppen, bestehend aus Vereinen, Gemeinschaften, Parteien, Schulen oder Kindergärten, an der Aktion teilgenommen, womit ein Teilnehmerrekord erreicht wurde. Mit Treckern, Anhängern, Abfallgreifzangen, Müllsäcken und Warnwesten ausgerüstet, ging es – oft warm vermummt und teilweise bei eisigem Ostwind – dem achtlos weggeworfenen Abfall an den Kragen. Mitgemacht haben in diesem Jahr die Schüler der Adolf-Reichwein-Hauptschule, der Carl-Kraemer-Realschule, der Grundschule Allenbach und der Florenburg-Grundschule. Aber auch die Heimatvereine waren stark vertreten: Grund, Helberhausen-Oberndorf, Lützel, Ruckersfeld sowie die Dorfgemeinschaft Oechelhausen waren wieder mit dabei. Der Heimatverein Vormwald wurde von Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab als weiteren „Müllsammler“ tatkräftig unterstützt.

Das AWo-Familienzentrum Hilchenbach, die ev. Kindertagesstätte „Die Arche“ in Allenbach, die Jugendfeuerwehr Müsen, Mitglieder der CDU und Jungen Union, Bündnis 90/Die Grünen in Kooperation mit der Klimabildungsstätte Südwestfalen, die Waldgenossenschaft Oberndorf, der Kaninchenzuchtverein W424 Hilchenbach-Helberhausen, der Verein für Fischerei und Gewässerschutz Ferndorftal e.V. und die Angelfreunde Müsen unterstützen dieses Großreinemachen ebenso.

Ortsheimatpfleger Dieter Runte aus Hadem, dem wie immer Mitglieder des Verbandes der Reservisten halfen, startete mit Freiwilligen seines Stadtteils schon am frühen Samstagmorgen. Erstmalig beteiligten sich die Dorfgruppe Allenbach und die AWo-Kindertagesstätte in Vormwald. Die Kinder fanden sogar Drahtgeflecht im Wald. „Wie kann jemand so etwas wegwerfen? Da können sich doch Tiere verletzen“, wunderten sie sich entrüstet.

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