Freibadhalle und sanitäre Einrichtungen modernisiert 

TuS Müsen freut sich auf Freibad-Saison, Hafenfest und Kindelsberg-Triathlon 

+
Auf dem Sprung in die neue Saison: Holger Menzel, Robin Juksaar, Wieland Abele, Gerhard Niedzwetzki, Sascha Loos, Bernd Loos und Christoph Schütz (v.l.). 

Müsen. Auf zahlreiche Neuerungen dürfen die Besucher des Müsener Freibades freuen. Kürzlich startete die neue Saison und das ehrenamtliche Freibad-Team des TuS Müsen wird auch nach dem 50. Jubiläum im vergangenen Jahr nicht müde. Es hat sich vieles verändert im Freibad in Müsen. Und alles zum Positiven, so Wieland Abele, der Abteilungsleiter Freibad im TuS. 

Die Freibadhalle wurde auch Dank der Stadt Hilchenbach modernisiert. Die sanitären Einrichtungen sind ebenfalls neu und nicht mehr wieder zu erkennen. Die Stadt hat rund 90.000 Euro ins Müsener Freibad investiert.  Der Betreiber-Vertrag zwischen der Stadt Hilchenbach und dem TuS wurde für weitere zehn Jahre verlängert. 

Auch in Zukunft ist das Freibadteam bestrebt, den Gästen den Besuch noch schöner zu gestalten. Möglicherweise wird es einen großen Strandbereich geben. Die Entscheidung soll noch im Juni fallen. „Es geht steil bergauf“, sagte Christoph Schütz als TuS-Vorsitzender während eines Pressegesprächs im Vorfeld der Freibaderöffnung. 

Keine Angst vor Schafskötteln - trotz dreier Shauns

Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben die Helfer bis zur Eröffnung ins Freibad investiert. Derzeit stehen 90 Helfer auf der Liste. 75 davon packen aktiv mit an. Doch nicht nur menschlicher Einsatz ist gefragt. Damit alle Freibadbesucher auch zukünftig auf einem anständigen Rasen liegen können, wurden drei „Shaun“ angeschafft. Angst vor Schafskötteln ist unberechtigt: „Shaun Mitte, Ost und West“ heißen die drei Mähroboter“, erklärte Wieland Abele. Zwei Geräte hat die Stadt Hilchenbach finanziert, ein Gerät kaufte der TuS selbst. 

Doch an den Arbeiten waren noch viel mehr Helfer beteiligt. Und anderem die Feuerwehr Müsen, der Christoph Schütz einen großen Dank aussprach, denn sie ist schon seit vielen Jahren mit von der Partie, unter anderem beim Hafenfest. Das findet in diesem Jahr vom 7. bis 14. September statt. Acht Tage Festzelt, jeden Abend Musik, über 100 Hafenrundfahrten mit der MS Muzena und jede Menge Gaudi zwischen Haifischbar und Herbertstraße. Die Reederei (Löschzug Müsen – FFW Stadt Hilchenbach) und der Hafenbetreiber (TuS Müsen) berichteten über den Planungsstand des größten Gaudi-Events im nördlichen Siegerland. 

Der Ticketvorverkauf für die Schiffstouren beginnt ab dem  7. Juli, 7.77 Uhr. Während die MS Muzena beim Hafenfest durchs große Becken tuckert, wird es auf der Insel nahe den Sprunganlagen eine Cocktailbar geben. Angemeldet sind bereits der Hafenverein Nartum (Niedersachsen, liegt aber weit weg vom Meer, „ähnlich verrückt wie wir“, hieß es beim Pressegespräch) mit eigenem Shanty-Chor sowie die U-Bootfreunde Oberegg (Allgäu, „noch verrückter, setzen dem Hafenfest die Krone auf“), die auf freundlicher Feindfahrt im rollenden U-Boot das Hafenbecken samt Liveband besetzen werden. Doch vorher, am 28. Juli, wird es wieder richtig sportlich in Müsen. Viele Starter freuen sich schon auf den Kindelsberg-Triathlon. Kein Wunder also, dass sich die Teilnehmerliste sehr schnell füllt. 

Umweltschutz im Naturfreibad

  • Müllvermeidung: Der TuS hat die Zeichen der Zeit erkannt. So wurde bereits im Jahr 2017 ein positiver Beitrag im Bereich Abfalltrennung geleistet. Ab sofort wird es beim Frittenverkauf keine Papierschälchen zum Wegwerfen mehr geben. Der TuS hat sich eine industrielle Spülmaschine angeschafft und wird künftig Kunststoffgeschirr benutzen. Damit die Schälchen auch wieder im Freibadkiosk ankommen, bezahlen die Gäste eine Pfandgebühr.  
  • Bienenwiese: In dem zum Hüttenweiher gelegen Areal hatte der Borkenkäfer seine Spuren hinterlassen. Viele Bäume mussten gefällt werden. Der Hang wurde neu gestaltet und wird künftig als Bienenwiese dienen. „Hier hat uns der Bauhof der Stadt Hilchenbach sehr unterstützt“, so Wieland Abele.

    Nun hoffen alle auf einen großartigen Sommer. „Ob es mehr Besucher als im vergangenen Jahr mit dem bombastischen Sommer werden, warten wir es ab“, so Christoph Schütz. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare