Müsen in der Geschichte: „Der reichste Berg in Nassau“

Hilchenbach.

„Der Hilchenbacher Geschichtsverein lädt am Donnerstag, 16. Mai, um 19.30 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Müsen und sein Bergbau im Lauf der Jahrhunderte“ in den Ratssaal des Rathauses der Stadt Hilchenbach, Markt 13, ein. Der Historiker Professor Dr. Peter Johanek aus Münster, der unter anderem am Beispiel der Bergbausiedlung Altenberg die herrschaftlichen Verhältnisse im 13. Jahrhundert erforscht hat, verbindet dabei Lokalgeschichte und überregionale Zusammenhänge.

Dieser Festvortrag ist ein Geschenk des Hilchenbacher Geschichtsvereins an den Verein Altenberg und Stahlberg zum Jubiläum „700 Jahre Stahlberg 1313-2013“ (siehe auch Seite 12 und 13). Vor 700 Jahren wurde in einer Urkunde vom 4. Mai 1313 zum ersten Mal der Müsener Stahlberg als ein Bergwerk erwähnt. Nach einer Zollübereinkunft gaben die Brüder Friedrich und Gottfried von Hain dem Grafen von Nassau das Wiederlösungsrecht des Zolls („...vor wnfzich marc penninge den zol uf deme Stenberge zu Muzen.“). In seiner langen Geschichte war der Stahlberg der „reichste Berg in Nassau“ (1789) und somit der „Vorzeigebergbau“ des Siegerländer Bergbaureviers. Die Einstellung des Betriebes erfolgte am 31. März 1931.“

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