„Kinder- und Jugendkulturland NRW“

PUSH punktet:  7500 Euro für Hilchenbacher Verein

Das PUSH-Team auf der Bühne in Neuss. Für zwei Projekte konnten die Hilchenbacher 7500 Euro abräumen.

Neuss/Hilchenbach. Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat bei einer Festveranstaltung im Landestheater Neuss drei Kommunen und sechs Projekte mit dem Preis „Kinder- und Jugendkulturland NRW“ ausgezeichnet. Dazu zählt auch der PUSH e.V. Hilchenbach, der einen der mit 7500 Euro dotierten Projektpreise für PUSH yourself und PUSH im Park erhielt.

Mit der Auszeichnung würdigt die Landesregierung sowohl einzelne Kultureinrichtungen und -akteure als auch Städte und Kreise, die Kindern und Jugendlichen in modellhafter Weise die Teilhabe am kulturellen Leben in Nordrhein-Westfalen eröffnen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft vergibt den Preis gemeinsam mit dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. „Alle Kinder und Jugendlichen müssen Zugang zu kulturellen Angeboten erhalten. Dafür braucht es die Zusammenarbeit und das Engagement vieler Akteure“, sagte die Ministerin bei der Preisverleihung. „Die Preisträger stehen für kreative Ideen und Kooperationen. Sie fördern die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen und ermutigen andere, sich auch auf diesen Weg zu begeben.“ 

Die sechs Projekte wurden in einem zweistufigen Verfahren von einer Fachjury ausgewählt. Die Gewinner zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl ästhetisch als auch künstlerisch neue Wege gehen. Zudem verbinden sie Methoden und Ansätze der Kunst- und Kulturvermittlung mit denen der kulturellen Jugendarbeit. Heike Kühn aus dem PUSH-Vorstand war selbst bei der Preisverleihung anwesend. Die Jury habe PUSH ausgewählt, weil das Festival mehr als ein Konzert sei: 

„PUSH ist ein Lebensgefühl. Gemacht von jungen Leuten für junge Leute und damit ein moderner Lernort für Partiziaption. Von der Organisation, der Auswahl der Bands, der Sponsorensuche und der Mitarbeit an drei Festivaltagen übernehmen die Jugendlichen alle Aufgaben rund um das Event.  Dabei geht es nie um Mainstream, sondern um die Nischen der Jugendkultur, die sonst kaum eine Bühne finden. Darüber zeichnet sich PUSH durch das Crossover der Jugendkulturen und die vielfältigen kulturellen Aktivitäten aus“, so Kühn gegenüber dem Siegerlandkurier. Der Verein hat sich nicht beworben, sondern wurde von der Jury vorgeschlagen für den Preis. 

Über die Verwendung des Preis- bzw Fördergeldes werden die Mitglieder gemeinsam entscheiden, vorerst, so Kühn, überwiege die Freude. Der Hilchenbacher Verein, ein anerkannter Träger der Jugendhilfe, hat derzeit rund 60 Mitglieder.

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