Rettung aus dünnem Eis

Mit Steckleitern und einem Spineboard wagten sich die Einsatzkräfte des Löschzugs Müsen bis zu den Eingebrochenen vor.

Der Löschzug Müsen der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach wurde zu einer unangekündigten Alarmübung via Meldeempfänger alarmiert. Die angenommene Lage war, dass ein Vater mit seinem Sohn auf einem gefrorenen Teich gespielt hat und dabei eingebrochen war.

Bis auf Löschzugführer Robin Juksaar und die Feuerwehrleute Jan Oliver Thomas und Julian Braukmann, die die Übung konzipiert hatten, wusste bis zum Eintreffen der Kräfte niemand davon. Sofort wurde der Eingebrochene mit Hilfe von Steckleiterteilen und einem so genannten Spineboard gerettet.

Nach nur wenigen Minuten war das Opfer aus dem Wasser und wurde durch bereit stehende Feuerwehrkräfte betreut. Nach knapp 45 Minuten war die Übung beendet und es gab eine kleine Manöverkritik, bei der es einige kleinere Anmerkungen gab aber auch viel Lob für das Vorgehen in diesem doch recht seltenen Einsatzszenario.

Löschzugführer Robin Juksaar bedankte sich bei den Kameraden, die sich diese Übung ausgedacht hatten und bei den anwesenden Mitgliedern der DLRG für deren Unterstützung.

Hinweise zum Verhalten im Fall eines Eis-Einbruchs können unter anderem auf der Homepage des Löschzug Müsen (www.feuerwehr-muesen.de) nachgelesen werden.

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