Spendenübergabe in der Wilhelmsburg

Hilchenbacher Vereine hatten schon „Bescherung“

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Fröhliche Gesichter allenthalben bei der Spendenübergabe der Sparkasse an die Vereine. 

Hilchenbach. Ein Stapel Umschläge auf einem Rednerpult und erwartungsfrohe Gesichter: Am Dienstagabend übergab die Stadtsparkasse in der Wilhelmsburg ihre diesjährigen Spenden an Hilchenbacher Vereine und Institutionen.

Bei der 18. Veranstaltung ihrer Art standen die Zeichen allerdings auf Veränderung: Bekanntlich wird die Stadtsparkasse im nächsten Jahr mit der Siegener fusionieren (der SiegerlandKurier berichtete). Das veranlasste Carsten Irle vom TuS Hilchenbach dazu, im Namen der übrigen Vereine nicht nur dem öffentlich-rechtlichen Kreditinstitut für dessen langjähriges Engagement zu danken und dem Vorstand alles Gute zu wünschen, sondern auch seiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass es mit der Sparkasse Siegen wie gewohnt weitergehe. 

Und noch eine Veränderung steht 2018 ins Haus: Stadtarchivar Reinhard Gämlich, an diesem Abend auch als Geschäftsführer des Hilchenbacher Geschichtsvereins vor Ort, verabschiedet sich in den Ruhestand, weswegen der Dank des Vorstandes ausdrücklich an die Adresse des langjährigen „Gastgebers“ ging: Schließlich war das Obergeschoss der Wilhelmsburg über die Jahre der am liebsten genutzte Raum für die Spendenveranstaltung, wie Verwaltungsvorstand Stefan Brunswieck unterstrich. 

„Jedes Jahr haben wir versucht, die Reihen zu verändern“, so Brunswieck mit Blick auf die Abgesandten der Hilchenbacher Vereine und Institutionen; wenngleich die „Großen“ etwas häufiger an der Reihe gewesen seien, spiegele die Spendenaktion doch die Vielfalt des Vereinslebens wieder. Neben „Leuchtturmspenden“ wie den 50.000 Euro an die Red Sox für deren neuen Platz, 45.000 Euro für die Weihnachtshütten und 20.000 Euro für die Weihnachtsbeleuchtung, sei es der Sparkasse wichtig, eine Vielzahl von Vereinen über breit aufgestellte Spenden zu unterstützen und deren Arbeit wert zu schätzen. Ihnen rief Brunswiek zu: „Bitte engagieren Sie sich weiter!“ 

Im Wechsel mit seinem Vorstandskollegen Daniel Müller überreichte Brunswieck hernach die „Flachgeschenke“ mit freundlichen Worten und einer kleinen Aufmerksamkeit an die Ehrenamtler aus vielen Bereichen – sei es Turnen oder Tierschutz, Musik oder Heimatforschung, Freibadförderer oder Fußball. 29 Vereine erhielten insgesamt 15.000 Euro, der Löwenanteil davon ging an jene, die sich in Sachen Jugendarbeit stark machen.

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