"Vorwärts in kleinen Schritten"

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab (r.) und Kämmerer Udo Hoffmann erläuterten den Hilchenbacher Haushalt.

Mit dem Satz "Vorwärts in kleinen Schritten" begann Hilchenbachs Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab den anberaumten Termin zur Vorstellung der Haushaltsplanung 2012 der Stadt Hilchenbach.

Auch in diesem Jahr muss sich die Stadt Hilchenbach wieder den Schuh des Nothaushaltes anziehen. Frühestens in zehn Jahren soll ein ausgeglichener Haushalt möglich sein, so Hasenstab. Derzeit tickt die Schuldenuhr, es besteht ein Defizit von 9,2 Millionen Euro. Auf der Ausgabenseite stellt die Kreisumlage mit rund 14,2 Millionen Euro mit Abstand die höchste Position dar, rund 5 Millionen Euro mehr als 2011. Bei den Einnahmen ist die Gewerbesteuer kaum berechenbar. Während für 2011 5 Millionen Euro geplant waren, flossen rund 13 Millionen Euro in die Stadtkasse. Für 2012 sind 10 Millionen Euro eingeplant. Der Ausblick sei aber "gar nicht so übel", so Hasenstab weiter. Auch wenn sich die Stadt Hilchenbach bei der aktuellen Haushaltslage nicht wirklich große Sprünge erlauben darf, stehen für dieses Jahr dennoch einige größere Investitionen auf dem Programm. Dazu zählt die zweite Teilrate für die Drehleiter der Dahlbrucher Feuerwehr, die Fahrzeuge des Baubetriebshofs oder die Baumaßnahme an der Hochstraße in Dahlbruch. Auch den Ausbau des DSL-Netzes in den entlegeneren Stadtteilen sprach Hans-Peter Hasenstab an. "Wenn überall schnelle Internetverbindungen vorhanden sind, gibt es für die Bürger der Stadt Hilchenbach auch keinen Grund mehr für einen Wegzug aus Hilchenbach", erklärte er.

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