Mit Martinswecken, Würstchen und Getränken

Besondere Atmosphäre an der Burg: Zug und Martinsfeuer in Freusburg

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Freusburg - St. Martin nahm den Mantel von seinen Schultern, zog sein Schwert und teilte ihn entzwei. Eine Hälfte gab er dem Bettler, in die andere hüllte er sich selbst, um sich vor der Kälte zu schützen. So sagt es die Legende und zu Ehren des heiligen Mannes ziehen in jedem Jahr im November Kinder mit Laternen durch die Straßen. Der Martinszug in Freusburg der ist schon lange kein Geheimtipp mehr, zieht er doch in jedem Jahr mehr Menschen an.

Nach einer kleinen Andacht in der Freusburger Kapelle, gestaltet von der KiTa Wirbelwind Freusburg, zogen anschließend am Montagabend Hunderte von Kindern, teils mit selbstgebastelten Laternen oder mit Fackeln, gemeinsam mit Eltern und Großeltern hinauf zur Burg. Vorneweg ritt St. Martin (Janina Schmidt) auf dem stolzen Pferd Maja, das sich durch die vielen Lichter nicht aus der Ruhe bringen ließ. 

Unter der musikalischen Begleitung durch den Musikverein Freusburg traf der Umzug im Innenhof der Freusburg ein, wo die Feuerwehr bereits das Martinsfeuer entfacht hatte, das hell zum Himmel loderte. Das zauberhafte Ambiente rund um die trutzige Burg hatte nicht nur die Freusburger, sondern viele Familien aus dem benachbarten Siegerland angezogen, wie an den Autokennzeichen zu erkennen war. Die Martinswecken wurden von der Feuerwehr ausgegeben und wie in jedem Jahr bot der Förderverein der Feuerwehr Würstchen und Getränke an.

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