Spendenaktion für die First-Responder-Einheit

DJK Friesenhagen geht wieder auf Torjagd für den guten Zweck

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Tore nicht nur für den Erfolg, sondern für eine gute Sache: Die DJK Friesenhagen wiederholt ihre Spendenaktion vom vergangenen Jahr. Der Erlös ist diesmal für die First-Responder-Einheit bestimmt

Friesenhagen – In der vergangenen Meisterschafts-Saison der DJK Friesenhagen profitierte die Kindertagesstätte St. Anna Friesenhagen nicht nur vom Aufstieg der 1. Mannschaft der DJK Friesenhagen in die A-Kreisliga, sondern vor allem von deren Torerfolg.

110 Tore fielen – und so kamen bei einer Spendenaktion unter dem Motto „Unsere Tore für die Zukunft in Friesenhagen“ der stolze Betrag von 5000 Euro zusammen. Eine Summe, mit der sicher auch die Sportler selbst und die 24 Spender nicht gerechnet hatten.

Nach der guten Resonanz in der letzten Saison möchte die Mannschaft rund um Trainer Maik Greb auch in diesem Jahr wieder erfolgreich Tore schießen, wobei nicht nur der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund steht, sondern wiederum der gute Zweck. Das Geld soll der First-Responder-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Friesenhagen zugutekommen, die seit dem vergangenen Jahr besteht.

Unter dem Motto „ DJK-Tore sollen Leben retten“ sucht die Mannschaft zur Unterstützung der First-Responder-Gruppe Menschen, die für jedes geschossene Tor in der Meisterschaft einen selbstbestimmten Betrag in den Spendentopf einzahlen. Die Mannschaft selbst wiederum finanziert jedes Gegentor.

Die First-Responder sind Helfer vor Ort, die im Notfall noch vor Eintreffen des Rettungs- oder Notarztwagens Erste Hilfe leisten und wichtige Minuten mit lebensrettenden Maßnahmen überbrücken. Bei den über 80 Meilern, Ortschaften und Außengehöften im Wildenburger Land kann es vom Alarm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes auch schon mal bis zu 20 Minuten dauern. Durch den Einsatz der First-Responder wurde im vergangen Jahr ein Zeitvorteil von über acht Minuten im Durchschnitt aller gefahrenen Einsätze erzielt, wie Christoph Wickler, Leiter er Einheit, schilderte. Eine beachtliche Zeitersparnis, wenn man davon ausgehe, dass in der ersten Minute nach einem Herz-Kreislaufstillstand die Überlebenswahrscheinlichkeit bei 90 Prozent liegt und danach pro Minute um weitere zehn Prozent sinkt.

„Fast 100 Mal waren wir im vergangenen Jahr im Einsatz“, so Christoph Wickler, der sich auf die Zusammenarbeit mit der DJK freut und vor allem darüber, dass mithilfe der Spenden das medizinische Material modernisiert und die Ausstattung erweitert werden kann, um im Notfall auf bestmögliche Gerätschaften zurückgreifen zu können.

Zur näheren Information wird in Kürze ein Flyer an alle Haushalte verteilt. „Möglicherweise sorgen unsere DJK-Tore dafür, dass wir gemeinsam mit den First-Respondern der Feuerwehr und unserer Aktion Leben retten“, so Trainer Maik Greb. Die Unterstützer und Spender wiederum sorgen durch ihre Teilnahme dafür, dass das Leben für sie selbst und die Bürger im Wildenburger Land dadurch noch ein wenig sicherer wird.

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